Deutsche Schriften / Religionsgespräche (1539-1541) PDF

Nach dem frühen Tod seines Vaters Philipp I. Habsburg und Kastilien war Karl ab 1515 Herzog der Burgundischen Deutsche Schriften / Religionsgespräche (1539-1541) PDF und ab 1516 als Carlos I. Karl verfolgte den Reichsgedanken der Universalmonarchie, wonach dem Kaiser Vorrang vor allen Königen zukam. Er verstand sich als Friedenswahrer in Europa, Beschützer des Abendlandes vor der Expansion des Osmanischen Reiches unter Süleyman I.


Författare: Martin Bucer.

Im Heiligen Römischen Reich war Karl V. Macht des Monarchen gegenüber den Reichsständen nachhaltig zu stärken. Mit der 1532 verfassten Constitutio Criminalis Carolina hatte Karl V. Strafgesetzbuch im Heiligen Römischen Reich erlassen.

Herrscherämtern zurück und teilte seine heterogenen Herrschaftsgebiete zwischen seinem ältesten Sohn Philipp II. Besitzungen erbte, und seinem jüngeren Bruder Ferdinand I. Durch die Heirat Maximilians von Österreich mit Maria von Burgund, Karls Großeltern väterlicherseits, begann im Jahr 1477 der Aufstieg des Hauses Habsburg zur europäischen Großmacht. Maximilian, ab 1486 als Maximilian I. König, war nun Vormund und Regent seines minderjährigen Sohnes in den burgundischen Territorien. Als Familienoberhaupt war Maximilian auf eine politisch möglichst vorteilhafte Heirat seines Sohnes bedacht und arrangierte eine Verbindung nach Spanien.

Dort herrschten in Personalunion die katholischen Könige Ferdinand II. Aus der Ehe zwischen Philipp und Johanna gingen insgesamt sechs Nachkommen hervor, die zwischen den einzelnen Herrschaftsgebieten aufgeteilt wurden: Während Karl, Eleonore, Isabella und Maria in den Niederlanden aufwuchsen, wurden Ferdinand und Katharina in Spanien erzogen. Kurz nach Vertragsabschluss verstarb Philipp am 25. Ausschnitt aus einem Familiengemälde von Bernhard Strigel, ca. Karl von Burgund, Erzherzog von Österreich wurde am 24. Februar 1500 im Prinzenhof, einer Residenz in der flandrischen Handelsstadt Gent, geboren.