Deutsche Geschichte in Lebensbildern PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Ist der populären Kritik zuzustimmen, nach der eine immer stärker deutsche Geschichte in Lebensbildern PDF verbreitete US-amerikanische bzw. Kultur die anderen Kulturen verdrängt ? September für die auch kulturell globalisierte Welt.


Författare: Julia Grünberg.
Am lebendigsten zeigt sich Geschichte, wenn man die Menschen kennenlernt, die sie geprägt haben – ob im Guten oder im Schlechten. Der Erste, von dem dieses Buch erzählt, ist Arminius, der Cherusker, der mit den Römern verbündet war und sich dann gegen sie stellte. Zwischen ihm und Helmut Kohl, dem "Kanzler der Wiedervereinigung", liegen 2000 Jahre. Diese Zeitspanne schildert die Autorin anhand von Lebensläufen entscheidender Protagonisten aus Politik und Gesellschaft: von Karl dem Großen bis zu Maria Theresia, vom Preußenkönig Friedrich II. bis Wilhelm I., vom Politiker des Untergangs, Adolf Hitler, bis zum Versöhnungskanzler Willy Brandt. Wer dieses Buch gelesen hat, hat mit einem Schlag einen Überblick über die Geschichte von Deutschland.

Entgegen dem nach den Terroranschlägen immer wieder zitierten Bild vom „Kampf der Kulturen“, des amerikanischen Sozialwissenschaftlers Samuel P. September eine Eskalation der Konflikte innerhalb einer gemeinsamen Weltgesellschaft mit vielen Kulturen, Ideologien, Religionen und Weltanschauungen und nicht zwischen kulturell definierten Großregionen. Wie die Globalisierung insgesamt ist auch die kulturelle Globalisierung ein komplexer Prozess mit sehr widersprüchlichen Formen, Reichweiten und Ausdrucksweisen, der sich einer eindeutigen Kennzeichnung entzieht. Weder „Globalisierung“ noch „kulturelle Globalisierung“ sind wissenschaftliche oder auch nur politische Begriffe, mit denen konkretere Aussagen verbunden sind – ausgenommen jene, dass Ökonomie, Technik, Politik und Kultur heute weltweit in so engen Austausch- und Kommunikationsbeziehungen stehen wie noch nie in der Geschichte. In der Diskussion über kulturelle Globalisierung gibt es eine sehr populäre Auffassung, nach der eine sich immer stärker ausbreitende US-amerikanische bzw. Die Vorstellungen von der Zerstörung einer Kultur durch eine andere basieren auf einem Verständnis, nach dem Kulturen weitgehend in sich abgeschlossene Gebilde sind, gebunden an Orte und eine Gruppe von Menschen, eine Gemeinschaft oder Gesellschaft, eine Region oder Nation. Im „World Culture Report 2000“ der UNESCO bildet dieses Verständnis vom Entstehen und der Entwicklung von Kultur durch den ständigen kulturellen Austausch den Ausgangspunkt der Untersuchung der gegenwärtigen kulturellen Situation.