Deutsch-Südwest-Afrika PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Luftzirkulation der unteren Troposphäre im Gebiet der Tropen und Subtropen im Einflussbereich deutsch-Südwest-Afrika PDF Passatwinde. Die Monsunwinde werden sowohl durch die Wanderung des Zenitstandes der Sonne zwischen den Wendekreisen als auch durch die unterschiedlichen Erwärmungs- und Abkühlungseigenschaften verschiedener Erdoberflächen hervorgerufen. Seine stärkste Ausprägung und zugleich seinen Wortursprung hat der Begriff Monsun im Raum des Indischen Ozeans, vor allem in Bezug auf den indischen, aber auch auf den nordaustralischen und ostafrikanischen Monsun.


Författare: Hans Schinz.
Nachdruck des Originals von 1891.

Der Monsun besitzt aufgrund der vom Monsunwind im Sommer mitgeführten hohen Luftfeuchtigkeit einen starken Einfluss auf das Klima der betroffenen Regionen, das man daher als Monsunklima bezeichnet. Charakteristisch sind die langanhaltenden ausgeprägten sommerlichen Monsunregen. Im Monsunklima unterscheiden sich die Jahreszeiten vor allem durch die Niederschlagsmenge, eine Trocken- und eine Regenzeit. Beispiel in Indien, Zentralafrika und Südostasien. Beispiel in Mitteleuropa und großen Teilen Nordamerikas. Tiefdruckrinne, welche durch die Erwärmung und das Aufsteigen der Luft in der Nähe des Äquators entsteht.

Bedingt durch diese Beeinflussung der ITC verschieben sich jedoch auch die Passate. Während seines Weges vom Ozean zum Kontinent nimmt der Monsunwind über den Wasserflächen Feuchtigkeit auf und regnet diese am Luv von Wetterscheiden wie dem Himalaya zu großen Teilen ab. Im jeweiligen Winter bilden sich hingegen Hochdruckgebiete über den Kontinenten aus. Die ITC verlagert sich in der Folge wieder in Äquatornähe bzw. Dadurch werden der Nordost-Passat auf der Nordhalbkugel und der Südost-Passat auf der Südhalbkugel zum jeweils dominierenden Wind. Es existieren viele verschiedene Regionen mit vollwertigen Monsunen, Monsunen mit einer geringen Beständigkeit oder solchen, welche lediglich eine Monsuntendenz aufweisen.

Es handelt sich also um Monsunphänomene unterschiedlichster Grade und Ausprägungen mit zahlreichen regionalen Besonderheiten. Wesentlichster Faktor der regionalen Differenzierung ist die Orografie des Kontinents und die Wirkung vornehmlich sehr hoher Gebirge als Wetterscheiden mit Stauregen und Föhn-Effekten. Es gilt zu beachten, dass diese Vielfalt und regionale Differenzierung jeder verallgemeinernden Aussage entgegensteht und auch viele regionale Monsunphänomene in ihrer Ausprägung und besonders Genese ein Forschungsfeld darstellen, also noch nicht abschließend als verstanden und somit in diesem Rahmen darstellbar erachtet werden können. Eine korrekte Abbildung des derzeitigen Forschungsstandes ist in diesem Artikel ebenfalls nicht realisierbar. Auch außerhalb der bisher dargelegten Fälle kann ein Monsun auftreten, beispielsweise in Südostasien bzw. Nordaustralien oder in geringerer Stärke in Südjapan bzw. Ein stark ausgeprägtes Monsunklima verwandelt Landschaften, die während der Trockenzeit einer Halbwüste ähneln, während der Regenzeit in fruchtbares grünes Land.

Pflanzen, die im Monsunklima wachsen, müssen also nicht unbedingt an Frost angepasst sein. Sie müssen aber sowohl an lange Dürreperioden als auch an starken Regen angepasst sein, um zu überleben. Das heißt: Während einer langen Dürreperiode dürfen sie nicht austrocknen. Dementsprechend müssen Bauern im Monsunklima Pflanzen anbauen, die diesen Bedingungen standhalten.