Der unvollkommene Block PDF

Das Reichsland Elsaß-Lothringen war ein aus Teilen der alten Landschaften Elsass und Lothringen gebildetes Verwaltungsgebiet des Deutschen Reiches von 1871 bis 1918. Wie überall der unvollkommene Block PDF auch hier verschiedene reichsstädtische, geistliche und reichsständische Territorien.


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Die Beiträge des Bandes vereint die Frage nach den Wegen und Grenzen des auf Kooperation oder «sozialistische Integration» gerichteten Zusammenwirkens der Staaten des «realen Sozialismus» in Ost-Mitteleuropa. Alle bergen den Befund, dass aus unterschiedlichen nationalen Bedingungen dauerhafte und gravierende Hindernisse für eine erfolgreiche Harmonisierungspolitik erwachsen. Dies bedeutet nicht, dass die jeweiligen kommunistischen Parteiführungen der kleineren Länder nach einer Autonomie strebten mit dem Ziel, sich schliesslich aus dem Bündnis zu lösen. Das Kernproblem besteht darin, wie Legitimationsbedürfnisse, Konsensbeschaffung und Erfolgsnachweise gesichert werden können trotz des Umstandes, dass erhebliche Verzichte zugunsten kooperativen und integrativen Zusammenwirkens notwendig zu leisten sind. Faktisch haben wir es mit einem höchst unvollkommenen Block zu tun, dessen politisches Beziehungsgeflecht von deutlichen Loyalitätsinteressen wie auch ausgeprägten Widersprüchen charakterisiert ist.

Mit dem Vertrag von Chambord 1552 erlangte der französische König die Oberhoheit über das Bistum und die Stadt Metz, die im Westfälischen Frieden 1648 endgültig zu Frankreich kamen. Ebenfalls im Westfälischen Frieden wurden Frankreich die ehemals habsburgischen Gebiete im Elsass, d. Der größte Teil des späteren Reichslandes wurde durch Frankreich unter Ludwig XIV. Zuge der Reunionspolitik in der zweiten Hälfte des 17. Straßburg wurde 1681 von Truppen Ludwigs XIV. In der französischen Revolutionszeit wurden nach 1789 die alten feudalen Strukturen und regionalen Sonderrechte und damit auch viele Bindungen an das benachbarte Deutschland beseitigt. Nachdem sich der französische Kaiser Napoleon III.

Mit dem Frieden von Frankfurt wurden das Elsass und Lothringen dem neu gegründeten deutschen Kaiserreich angegliedert. Der völkerrechtliche Gebietsübergang erfolgte bereits am 2. Die Grenzziehung im Bereich des Elsass folgte im Wesentlichen der Sprachgrenze entlang des Hauptkamms der Vogesen. Die Bewohner Elsaß-Lothringens erhielten, sofern sie nicht aus Zentralfrankreich zugewandert waren, nach den Bestimmungen des Friedensvertrages von Frankfurt die elsass-lothringische Staatsangehörigkeit, hatten aber die Möglichkeit, sich bis zum 1. Oktober 1872 für die Beibehaltung der französischen Staatsbürgerschaft zu entscheiden. Die große Mehrheit der elsass-lothringischen Bevölkerung zeigte sich gegenüber der Annexion ablehnend.