Der Natur abgelauscht PDF

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Författare: Willi Hoffsümmer.
Symbole gehören für den bekannten Bergheimer Pfarrer Willi Hoffsümmer zu den wichtigsten Elementen seiner Verkündigung. In der Natur lassen sich viele solcher Symbole finden. Ob Wasser, Baum, Weg, Korn, Berg, ob Tiere oder Pflanzen – die kleinen und großen Wunder am Wegesrand aufzuspüren und die Augen dafür zu öffnen, ist ein Anliegen dieses Buches. 115 Bausteine mit Themen aus der Natur hat der Autor für diesen Band aufgeschrieben und nach Festen und Anlässen im Kirchenjahr geordnet. Eine Fülle an Anregungen für alle, die Gottesdienste vorbereiten!

Unter den Dargestellten befinden sich Otto von Bismarck, die beiden deutschen Kaiser Wilhelm I. Mauerturm neben dem Elternhaus, um 1854. Franz war das vierte Kind aus der zweiten Ehe des Schrobenhausener Stadtmaurermeisters Franz Joseph Lenbach mit Josepha Herke. Aus den beiden ersten Ehen des Vaters gingen insgesamt 17 Kinder hervor, von denen nur 11 bis 1844 lebten. Das einzige Kind aus dieser dritten Ehe starb 1845 18 Tage nach seiner Geburt. Im Oktober 1848 schloss Franz Lenbach die sechsjährige Elementarschule mit hervorragendem Ergebnis, zehnmal vorzüglich und einmal sehr gut, ab.

Seine weitere Ausbildung folgte zunächst der Absicht, ihn im elterlichen Baugeschäft mitwirken zu lassen. Bei Maurer- und Zeichenarbeiten arbeitete er bereits früh im väterlichen Betrieb mit. Ab Ende 1848 besuchte er die Gewerbeschule in Landshut, die er im August 1851 mit der Gesamtnote sehr gut abschloss. Joseph, der älteste Halbbruder aus der ersten Ehe, übernahm die Chefposition im Baugeschäft und die Vaterrolle in der großen Familie.

Franz arbeitete nun verstärkt dort mit, bildete sich aus und wurde ein Jahr später als Maurergeselle freigesprochen. Ab Herbst 1852 besuchte er die Königlich Bayerische Polytechnische Schule in Augsburg, um sich dort im Figurenzeichnen unterrichten zu lassen. Er schloss sie im August 1853 mit vorzüglich ab. Seine Freizeit nutzte er für eigene Malversuche.

Im Januar 1854 wurde er in die Akademie der Bildenden Künste München aufgenommen. Er absolvierte drei Semester in der zeichnerischen Grundausbildung, bevor er 1856 in die technische Malklasse von Hermann Anschütz eintrat. Während des Studiums setzte er seine Freizeit-Malereien fort. So oft es ging, war er in Aresing, um gemeinsam mit Hofner und später mit anderen Akademiestudenten zu malen. Die Aresinger Malschule erwarb sich schließlich auch in München ein gewisses Ansehen, und Lenbach konnte mit seinen Arbeiten seinen Lebensunterhalt verdienen: Für festliche und familiäre Anlässe wurden seine Arbeiten gerne gekauft. Seine bäuerlichen Genrebilder lassen eine rasche Entwicklung vom Übenden zum Künstler erkennen: Seine Technik wurde sicherer, seine Gegenstände wurden lebendiger.