Der Mietvertrag PDF

Zusammenleben mehrerer unabhängiger, meist der Mietvertrag PDF verwandter Personen in einer Wohnung. Badezimmer, Küche und gegebenenfalls auch ein Wohnzimmer werden dabei gemeinsam genutzt. In wenigen anderen Ländern ist diese Form des Wohnens so verbreitet wie in Nordeuropa, Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo sich seit den 1960ern insbesondere Studenten zu Wohngemeinschaften zusammenfanden.


Författare: Peter Kuprian.
Das bewährte Mietvertrags-Handbuch bietet Ihnen eine fundierte Grundlage für die Mietvertragsgestaltung und vermittelt einen repräsentativen Einblick in die gesamte Mietrechtsmaterie.
Neu in der 3. Auflage:
• Entscheidungen des EuGH zu missbräuchlichen Vertragsbestimmungen und deren Auswirkungen auf die nationale Rechtsprechung
• detaillierte Aufbereitung der Kautionsgestaltung
• Zahlungsverzugs- und Energieausweis-Vorlage-Gesetz sowie maßgebliche Änderungen durch das VRUG – Verbraucherrechte-Richtlinie-Umsetzungsgesetz.
Viele Beispiele erleichtern das Verständnis. Zu den einzelnen Vertragspunkten gibt es Musterformulierungen und im Anhang zwei vollständige Vertragsmuster.

Wohngemeinschaften, deren Bewohner nicht das Ziel haben, einen freundschaftlichen Umgang zu pflegen, werden auch Zweck-WG oder Kommunalka genannt. Modelle für Lebensgemeinschaften in Privathaushalten gab und gibt es in allen Kulturen viele. Den Gedanken, sich als Nicht-Verwandte eine Wohnung aus Kostengründen zu teilen, gab es bereits im 19. Beziehungen, gemeinsame Unternehmungen und die Gemeinschaft unter den Mitbewohnern stärker im Vordergrund stehen.

Anfangs lebten vor allem Studenten und Auszubildende in Wohngemeinschaften, vorrangig um die Miete zu teilen und so Geld zu sparen. Bewohner gegenseitig bei der Kinderbetreuung unterstützen und sich dadurch finanziell entlasten. Wohngemeinschaften werden zur Alternative für das Wohnen im Alter. Des Weiteren wurden für behinderte Menschen, psychisch Erkrankte sowie Senioren Wohngemeinschaften mit professioneller Betreuung eingerichtet. Projekten, bei denen junge Menschen Ältere oder Familien unterstützen und dafür günstigen Wohnraum bei ihnen erhalten. Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Zivilrechtlicher Aspekt: Wohnungsgemeinschaften sind im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht ausdrücklich geregelt. Ein Bewohner der WG fungiert als Hauptmieter, der den Mietvertrag mit dem Vermieter schließt. Praktisch gesehen hat dies für den Hauptmieter im Vergleich zu einzelnen Mietverträgen zwischen Vermieter und Mietern den Nachteil, dass er alle Pflichten aus dem Gesamtmietvertrag erfüllen muss. Hauptmieter dem Vermieter gegenüber für die Zahlung der gesamten Miete.

Die Untermieter haben bei einer solchen Konstruktion zwar den Vorteil, dass sie nur dem Hauptmieter gegenüber vertraglich haften. Die hier beschriebene Konstruktion hat außerdem den Vorteil, dass die verschiedenen Bewohner nicht als Haushaltsgemeinschaft angesehen werden, mit weitreichenden Folgen für die Sozialleistungsansprüche. Alle Bewohner der WG sind Hauptmieter. Damit haben alle gleiche Pflichten gegenüber dem Vermieter. Jedoch sind Entscheidungen der Mietpartei in der Regel gemeinsam und einstimmig zu fällen. So muss etwa die Kündigung gemeinsam erfolgen, ein einzelner Mitbewohner kann den Mietvertrag nicht kündigen. Der Vermieter schließt mit jedem Bewohner einen Mietvertrag einzeln ab, zum Beispiel über ein einzelnes Zimmer in einer Mehrzimmerwohnung mit anteiliger Benutzung von Küche und Bad.

Folglich haftet auch nur jeder Mitbewohner für sich selbst. Kurzfristiger Besuch von bis zu sechs bis acht Wochen oder die Aufnahme eines Familienmitglieds ebenso nicht. Der Ehegatte darf jederzeit beim jeweiligen Partner einziehen und das auch ohne Zustimmung des Vermieters, sofern die Wohnung nicht dadurch überbelegt ist. Für eine nicht-eheliche Lebensgemeinschaft ergibt sich jedoch das Problem, dass der Partner, welcher nicht Vertragspartner ist, de facto in einer rechtlichen Abhängigkeit vom anderen Partner steht. Denn spätestens mit dem Ende der Partnerschaft kann der Partner, der Hauptmieter ist, den anderen auffordern, aus der Wohnung auszuziehen.

Es ist wohl davon auszugehen, dass die an einer Wohngemeinschaft beteiligten Mitmieter regelmäßig eine BGB-Innengesellschaft bilden. Der hierfür erforderliche gemeinsam verfolgte Gesellschaftszweck besteht darin, das Zusammenleben in der gemeinsam gemieteten Wohnung zu ermöglichen. So ist gerade in dem Fall, dass alle Mitmieter Hauptmieter sind, eine interne Vereinbarung darüber denkbar, wer welchen Anteil an der Gesamtmiete aufbringen muss. Als weiteres Beispiel kann etwa die Pflicht zur Befolgung eines gemeinsamen Putzplans genannt werden. 2 BGB ergeben sich aus dem Gesellschaftsvertrag. Die Bundesrepublik Deutschland führt in ihren Jahresberichten zur amtlichen Bevölkerungsstatistik keine genauen Erhebungen über Wohngemeinschaften.