Der Messias im interreligiösen Dialog PDF

Westen besser bekannt als Hare-Krishna-Bewegung, ist eine 1966 von Abhay Charan Bhaktivedanta Swami Prabhupada gegründete Organisation. Die Eroberung und Herrschaft Indiens durch islamische Reiche seit dem 12. Jahrhundert wirkte sich stark der Messias im interreligiösen Dialog PDF die hinduistische Gesellschaftsordnung aus.


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Die Frage nach der Gestalt des Messias und seines Verhältnisses zu Jesus Christus berührt wesentlich die Bestimmung der Beziehung des Christentums zum Judentum, aber auch zum Islam. In der Auslegung der dem Judentum und dem Christentum gemeinsamen Quellen und in der Art und Weise, messianische Vorstellungen innerkirchlich und interkulturell zu vermitteln, spiegelt sich die neutestamentlich vielfältig diskutierte Frage, wer der Messias sei.
Die hier gesammelten Beiträge geben einen Überblick über wesentliche jüdische Texte zum Messias, liefern eine kritische Würdigung der messianischen Idee in gegenwärtigen systematisch-theologischen Entwürfen christlicher Herkunft sowie islamischer Anfragen an die Christologie, stellen ausgewählte Christus-Kompositionen in der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts vor und setzen sich kritisch mit Unterrichtsentwürfen zum Thema Messias auseinander. So bietet der Band vielfältige historische, konzeptionelle und methodische Impulse zum interreligiösen Gespräch.
Mit Beiträgen von Yaacov Zinvirt, Peter von der Osten-Sacken, Markus Mühling, Andreas Feldtkeller, Gunter Kennel und Hans Günter Heimbrock sowie Graphiken und Collagen von Mareike Elisabeth Kaiser.

Religiöse Lehrer reagierten auf diese Entwicklung, so auch um 1500 Chaitanya aus Bengalen. Bereits während seines Lebens erlangte Chaitanya unter seinen Anhängern göttlichen Status. Er wird von ihnen als gemeinsamer Avatar von Radha, Krishnas ewiger Gefährtin, und Krishna selbst betrachtet. Jahrhundert kam es zu einer Beeinflussung durch die anglikanischen Kolonialherren Britisch-Indiens auf einige hinduistische Strömungen. Bhaktivedanta Swami Prabhupada begab sich 1965 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Er reiste auf einem Frachtschiff mit nur geringem persönlichen Gepäck, aber drei großen Kisten seiner Schriften.

Nach dem Tod Prabhupadas 1977 wurden zunächst elf, dann weitere Nachfolger ernannt, die als Governing Body Commission die Bewegung leiteten. Mehrheitsbeschlüsse die wesentliche Ausrichtung und Strategien der ISKCON auf internationaler Ebene ausarbeitet. Die Tempelgemeinschaften und die Gemeindemitglieder veranstalten Feste, wie das Ratha Yatra, das in vielen Städten auf der ganzen Welt zu verschiedenen Zeitpunkten gefeiert wird. Allgemein ist festzuhalten, dass die Mitgliederfluktuation bei ISKCON recht hoch ist. In Deutschland gibt es heutzutage wohl nicht mehr Anhänger als in den 1960er bzw. Die meisten sind heute berufstätig und verhalten sich entsprechend. Krishna in einer Beziehung liebender Hingabe.

Diese Formen sind: neutrale Haltung, Dienertum, Freundschaft, elterliche Fürsorge und eheliche Liebe. Pfad eines reinen Geweihten Krishnas folgt und ihm in Ergebenheit dient. Krishna dann, welche ursprüngliche Stellung die betreffende Seele hat. Dieser Leitidee entsprechend werden die heiligen Schriften der Hindus interpretiert.

Aus der Sicht der Vaishnavas ist hingebungsvoller Dienst elementarer Bestandteil des Bhakti-Yoga. Wenn man sich einfach immer als ewiger Diener Krishnas betrachtet, kann man vollen Erfolg erreichen, selbst wenn man keinen anderen Vorgang des hingebungsvollen Dienstes praktiziert, denn schon allein dadurch, dass man sich als ewiger Diener Krishnas fühlt, kann man alle neun Vorgänge des hingebungsvollen Dienstes ausführen. Dieser Gott ist persönlich und hat unendlich viele Namen und Erweiterungen. Chaitanya zeigt sich Krishna als vollkommener Diener Gottes.

Die Lebewesen sind winzige Bestandteile Gottes. Ihre eigentliche Bestimmung ist es, ihre Liebe und individuelle Beziehung zu Gott wiederzuerwecken. Um dies zu erreichen, versuchen die Gläubigen, Krishna in der Meditation über den Klang seiner Namen zu begegnen. Dieses Singen wird Chanten oder Sankirtan genannt. Vorgeschrieben sind täglich 16 Runden mit je 108 Wiederholungen. Vorsänger singt eine Phrase auf Sanskrit, welche anschließend vom Chor wiederholt wird.