Der Mensch zwischen Geist und Welt PDF

Es wäre zu der Mensch zwischen Geist und Welt PDF, um wahr zu sein: Nahtoderfahrungen als schlagender Beweis für die Existenz eines Lebens nach dem Tod. Menschen, die für eine gewisse Zeit klinisch tot waren, berichten nach ihre Reanimation von fantastischen Erfahrungen in einer jenseitigen Welt – ohne dafür Kirchensteuern zu verlangen. Denn in einer Zeit, in der die etablierten Kirchen weniger Zulauf haben und innerlich eher abgelehnt werden, sucht sich die offensichtlich immer noch vorhandene religiöse Sehnsucht einen übernatürlichen Ersatz.


Författare: Carl Welkisch.

Ausgehend von der unterschiedlichen Herkunft der Wesensschichten Geist, Seele und Körper, schildert Welkisch ihr Zusammenspiel im Leben, ihren Entwicklungsweg durch die Zeiten und ihr Einmünden in eine Existenz nach dem Tode. Seine hochempfindsame Wahrnehmung ermöglicht ihm eine klare Erkenntnis von Sphären, zu denen der gewöhnliche Verstand keinen Zugang hat, die sich allein dem Mystiker erschließen. Auch Welkischs Vergleich zwischen indischem und christlichem Religionsverständnis vermittelt neue Einsichten.

Sind die Nahtoderfahrungen nicht reines Wunschdenken? Die Wissenschaftler streiten sich: Ist das vielleicht alles nur ein evolutiver Hormonausstoß? Eine körperliche Reaktion, um das Sterben zu versüßen? Alles das will ich in dieser Katechese zwar auch kurz beleuchten.

Aber noch wesentlicher ist für uns Christen die Frage, ob wir aus den Nahtoderfahrungen etwas über unseren Glauben erfahren – und ihn vielleicht korrigieren müssen. Zunächst wollen wir das Phänomen näher eingrenzen. Siehst Du das Licht am Ende des Tunnels? Licht im Tunnel nur die nahende U-Bahn. Auch eine Art von Nahtoderfahrung, allerdings der makaberen Art. Nahtoderfahrungen sind seit den siebziger Jahren vor allem durch Bücher von Elisabeth Kübler-Ross und Raymond A. Menschen haben vor ihrem Tod besondere Erlebnisse, die den Berichten der Reanimierten gleichen.

Für wissenschaftliche Studien bevorzugt man heute die Berichte der Reanimierten, da sie diese selbst erzählen können. Denn es ist schon faszinierend, dass Menschen, die unter Narkose stehend klinisch tot waren, überhaupt bewusste Erfahrungen machen. Faszinierend ist nicht nur die Existenz solcher Erfahrungen – sondern auch ihre Einheitlichkeit. Betroffenen zuvor noch nie von der Existenz der NTE gehört hatten. Vier Jahre lang haben der niederländische Herzspezialist Pim van Lommel aus Arnheim und der Psychologe Ruud van Wees von der Universität Utrecht eine nach vergleichbaren Kriterien zusammengesetzte Gruppe von Herzpatienten beobachtet, von Menschen, die ganz kurz – höchstens zwei Minuten lang – klinisch tot waren.