Der Malayische Archipel PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Die Moosfarne ähneln in ihrem Habitus ein wenig manchen Moosen, der Malayische Archipel PDF sich im ersten Teil des Gattungsnamens niederschlägt. In ihren anatomischen Merkmalen und ihrer Fortpflanzung sind sie jedoch eindeutig Gefäßsporenpflanzen.


Författare: Hermann Rosenberg.
Carl Benjamin Hermann Baron von Rosenberg (1817 – 1888 ) war ein deutscher Naturforscher, Geograph und Zoologe. Sein Arbeitsgebiet war Niederländisch-Indien (heute Indonesien). Getrieben von einem unbändigen Verlangen, mit eigenen Augen die Tropen zu sehen, ließ er sich zum Dienst im Königlich Niederländisch-Ostindischen Militär anwerben. Seine persönliche Vorliebe galt stets der Ornithologie. In der verbleibenden freien Zeit ließ er keine Gelegenheit aus, ethnologische und andere naturwissenschaftliche Studien zu betreiben. Zu den wichtigsten Resultaten seines 16-jährigen Aufenthaltes auf Sumatra zählen seine Studien und Terrainaufnahmen in der Provinz Singkel, die in vielen naturwissenschaftlichen Disziplinen Neues enthielten, und die erste vollständige geographisch-ethnologische Darstellung der Inselkette vor der Westküste Sumatras, von Simeuluë im Norden bis Enggano im Süden.
Gut dreißig Jahre lang verbrachte Baron von Rosenberg im Dienste der niederländischen Ostindien-Compagnie in der malayischen Inselwelt – dem Gebiet zwischen dem südöstlichen Asien und Australien.
Sein 1878 in Deutschland erschienener Reisebericht, welches auch zugleich sein Hauptwerk darstellt, ist ein herausragendes Buch, welches wie kein anderes die Umstände in einem damals noch weitgehend unbekannten Teil der Erde beschreibt. Es gehört zweifelsohne zu den Klassikern der wissenschaftlichen Reiseliteratur.
Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der Originalausgabe von 1878.

Wenige Arten klettern an Sträuchern empor und werden mehrere Meter hoch. An den Gabelungsstellen des Sprosses sitzen häufig zylindrische, gestreckte, nach unten gerichtete farb- und blattlose Sprosse, die Wurzelträger oder Rhizophoren. Wurzeln, und verzweigen sich ebenfalls gabelig. Die Leitbündel der Sprossachse können eine zentrale Protostele bilden, aber auch eine Distele oder Siphonostele.

Sie sind einfach oder verzweigt, vierkantig radiär oder dorsiventral. An jedem Sporophyll steht nur ein einzelnes Sporangium, das an der Blattachsel entspringt. Im Megasporangium entwickelt sich nur eine Megasporenmutterzelle weiter, die anderen gehen zugrunde. Aus ihr entwickeln sich durch Meiose vier Megasporen mit buckliger Wand. In den flach gedrückten Mikrosporangien entwickeln sich viele Mikrosporen, die nach dem Öffnen mit zwei Klappen ausgestreut werden.

Die Sporangienwand ist aus drei Zellschichten zusammengesetzt, wobei die mittlere im reifen Sporangium sehr schmal ist. Die innerste ist die Tapetenschicht, die der Ernährung der sich entwickelnden Sporen dient, jedoch erhalten bleibt und sich nicht auflöst, also ein Sekretionstapetum ist. Prothalliumzelle, w Antheridiumwandzelle, s spermatogene Zelle. A,B,D von der Seite, C vom Rücken.

In E ist die Prothalliumzelle nicht sichtbar, die Wandzellen aufgelöst, umgeben die Spermatozoidmutterzellen. Die Gametophyten sind stark reduziert und verlassen die Sporenwand nicht, beziehungsweise kaum, sie sind also endospor. Die Mikrosporen entwickeln sich meist bereits im Sporangium weiter. Die Sporenzelle teilt sich in eine kleine, linsenförmige Zelle, die alleine das Prothallium vorstellt und meist als Rhizoide gedeutet wird, sowie in eine große Zelle, aus der das einzige Antheridium entsteht. Weibliches Prothallium, aus der am Scheitel geöffneten Megasporenwand spm hervortretend, ar unbefruchtet gebliebenes Archegonium, emb1, emb2 Embryonen mit den Embryoträgern et.