Der ‚künstliche Mensch‘ – eine sportwissenschaftliche Perspektive? PDF

Bewegungen von Lebewesen, insbesondere der ‚künstliche Mensch‘ – eine sportwissenschaftliche Perspektive? PDF des Menschen. Da die Bewegung in allen Bereichen des Lebens eine wichtige Rolle spielt, haben sich zu ihrer Erforschung eine Reihe von Teildisziplinen herausgebildet.


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Der 'künstliche Mensch' ist im Sport längst Realität. Er ist zwar keine 'Maschine', aber dennoch künstlich hergestellt. Das ausgeklügelte systematische Training in den unterschiedlichen Sportarten macht aus den Sportlerkörpern gleichsam neue Leiber, und die Gabe von Medikamenten steigert die natürliche (was immer das heißen mag) sportliche Leistungskraft in ungeahnter Weise.
So sind denn auch die Künstlichkeit, der künstliche Mensch längst ein – mindestens implizites – Thema der Sportwissenschaften. Diese Künstlichkeit und ihre zeitentsprechenden vielfältigen Variationen im Sport werden – so die Vermutung – in den Sportwissenschaften als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt oder aber als moralische Verirrungen verurteilt. Eine gewisse Transparenz im Dickicht der Diskussionen bietet ein Blick in die Kulturgeschichte: Hier zeigt sich am ehesten, welche Funktion der künstliche Mensch im Bewusstsein der Epochen einnahm und welche Bedeutung er in der Gegenwart hat und haben könnte. Ein solcher Blick könnte die Einschätzung gegenwärtiger Tendenzen im Sport durch die Sportwissenschaften kritischer und zugleich abgeklärter werden lassen.
Inhalt:
Barbara Ränsch-Trill (Köln): Einleitung – Zur Anthropologie des künstlichen Menschen. – Stefan Lehmann (Halle): 'Der Mensch – Maß aller Dinge?'. Zur Deutung griechischer Athletenstatuen. – Theodore Kwasman (Köln): 'Nimmst Du, Herr, ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub' (Psalm 104, 29). Der Golem und sein Mensch als Schöpfer. – Helmut Korte (Göttingen): Vom Golem zum Terminator – Der Homunculus-Mythos im Film. – Rita Morrien (Freiburg): Über die Kunst, natürlich zu sein – Die weibliche Schönheit als Schauplatz der Naturalisierung der Geschlechterdifferenz in 'Frauenromanen' um 1800 -Rita Morrien (Freiburg): Eve of Destruction und Alien: Resurrection. Schöpfungsmythen in amerikanischen Science-fiction-Filmen der neunziger Jahre. – Claus-Artur Scheier (Braunschweig): Der Körper und das Zeichen. Transformationen des Leibbegriffs im abendländischen Denken. -Gunter Gebauer (Berlin): Plädoyer für den Common Body. – Henning Eichberg (Slagelse, Dänemark): Die Produktion des 'Unproduktiven'. – Jürgen Court (Erfurt): Anthropometrie und Sportwissenschaft. – Arnd Krüger (Göttingen): Der Hightech-Gladiator – noch Fiktion oder schon Wirklichkeit? – Gerd Roellecke (Karlsruhe/Mannheim): Der Schöpfungswürfel wird präpariert – Helfen Recht und Ethik?

Sie werden in Fakultäten für Bewegungswissenschaften durch eigene Abteilungen vertreten, die mit je unterschiedlicher Betrachtungsweise Bewegungen naturwissenschaftlich und geisteswissenschaftlich untersuchen. Die Bewegungswissenschaft ist eine relativ junge Wissenschaft. Es bedeutet, dass man sich in wissenschaftlicher Weise noch nicht sehr lange mit der Bewegung auseinandersetzt. Bedeutung für die Fortbewegung und Nahrungsbeschaffung, nämlich für handwerkliche Tätigkeiten, kulturelle Handlungen, zum Beispiel für die Verehrung der Götter, Totenrituale und Fruchtbarkeitsrituale. Das galt aber im Wesentlichen nur für die jungen Männer.

Aus dieser Zeit des klassischen Altertums existiert ein umfangreiches Wissen auch über die großen Wettkämpfe, z. Da die Sieger bei diesen Wettkämpfen eine sehr hohe Achtung genossen und viel Geld verdienten, gab es eine intensive, auch professionelle Vorbereitung darauf. Beispiel auch gesundheitliche Maßnahmen beim Wandern behandelt werden. Dialog Gorgias auf die Bedeutung der Leibesübungen für die Erziehung der Jugend ein.

Galen beschäftigte sich mit Gesundheitspflege und Hygiene. Es gibt Hinweise auf weitere Schriften aus der Zeit, die aber nicht erhalten sind. In der Renaissance wurde auch die antike Auseinandersetzung mit dem Menschen in Bewegung wieder aufgegriffen und schon bald weiterentwickelt. Everard Digby 1587 eine Biomechanik des Schwimmens, die erst im 20.