Der große Kosmos Pilzführer PDF

Sie finden sich manchmal einzeln, aber öfter in Gruppen auf dem Boden. Der junge Fruchtkörper ist ein dichter, gräulicher Schwamm mit helleren Rippen und dehnt sich zu einem großen, wabigen Schwamm. Der Hut ist dann rundlich eiförmig, manchmal stumpfkegelig und der große Kosmos Pilzführer PDF um 2 bis 10 Zentimeter hoch. Die großen Gruben sind gerundet und unregelmäßig angeordnet und durch sterile Rippen voneinander getrennt.


Författare: Hans E. Laux.
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Der 2 bis 9 Zentimeter hohe und 2 bis 5 Zentimeter starke Stiel ist ebenfalls hohl und gerade oder häufig an der Basis keulenförmig oder knollig verdickt. Im Alter kann er an der Basis bräunliche Flecken haben. Das Fleisch ist im Hutbereich zerbrechlich, im Stiel zäher. Die Sporen sind in Masse von weiß über creme bis leicht gelb, wobei ein Sporenpulverabdruck durch die Form des Fruchtkörpers schwer zu gewinnen sein kann.

Formen wurden in der Literatur zum Teil als eigene Arten und Unterarten beschrieben. Die Sporen bilden sich jeweils zu acht in Asci, die die Gruben auskleiden — die Rippen sind steril. Die Hyphen des Stiels sind verwoben, hyalin und 5,8 bis 9,4 Mikrometer stark. Die oberflächlichen Hyphen sind geschwollen, sphärisch bis birnenförmig, 22 bis 44 Mikrometer stark und von einem Netz verwobener, 11 bis 16,8 Mikrometer starker Hyphen mit eingebogenen, zylindrischen Hyphenenden bedeckt.

Fruchtkörper wurden erfolgreich im Labor gezüchtet. Ower beschrieb als erster die Entwicklungsstadien von unter kontrollierten Bedingungen aufgezogenen Schlauchpilzen. Darauf folgten ausführliche zytologische Studien von Thomas J. Die Entwicklung junger Fruchtkörper beginnt als dichter Knoten von Pilzfäden, wenn passende Feuchtigkeits- und Nährstoffbedingungen erreicht wurden. Im Boden befinden sich Hyphenknoten, die eine Weile lang becherförmig sind, später aus dem Boden treten und sich zu einem gestielten Fruchtkörper entwickeln. Die Speisemorchel ist wahrscheinlich die bekannteste Morchel.

Rippen, welche blasser bleiben als die Gruben. Morchella crassipes wird manchmal mit der Speisemorchel verwechselt. Arten, wobei junge Formen von Morchella crassipes schwer von der Speisemorchel unterscheidbar sind. Morcheln wurden auch schon mit Stinkmorcheln verwechselt, welche aber eine Volva an der Stielbasis haben und mit Gleba überzogen sind, einer schleimigen, faulig-riechenden Sporenmasse. Lorcheln haben Kopfbereiche mit unregelmäßig lappigen Strukturen anstatt der wabigen Rippen-Gruben-Struktur und ohne durchgängigen Hohlraum. Bei der giftigen Frühjahrs-Giftlorchel ist er in der Regel auch deutlich dunkler gefärbt. Die Speisemorchel wächst als Bodenfolgezersetzer in einer Vielzahl von Lebensräumen.

Obstgärten, Gärten und Gebüschen und manchmal auf kürzlich abgebrannten Flächen und aufgegrabenen Böden. David Arora bemerkt, dass die Fruchtkörper regelmäßig in großer Zahl um die Stämme sterbender Ulmen anzutreffen sind, die vom Ulmensterben befallen sind. Der Pilz fruchtet während eines kurzen Zeitraums gewöhnlich im frühen Frühling, in Mitteleuropa von April bis Juni. Jedoch variiert die Fruchtungszeit, abhängig vom Wetter, örtlich von Februar bis Juli. An Standorten mit mehreren Arten ist es typischerweise die letzte fruchtende Morchelspezies. In Nordamerika ist er weit verbreitet, jedoch besonders häufig im östlichen Nordamerika und im Mittleren Westen.

Die Art wurde zum Pilz des US-Bundesstaates Minnesota erklärt und war der erste Pilz mit einem solchen Status. Speisemorchel-Myzelium ist problemlos kultivierbar und kommerziell erhältlich. Wegen der teuren Fruchtkörper wurden bereits mehrere Kulturversuche unternommen. Repin von Fruchtkörpern aus neun Jahre zuvor in einer Höhle in Blumentöpfen eingerichteten Kulturen.

Trotzdem waren kommerzielle Kulturversuche nur teilweise erfolgreich. Sie werden getrocknet zum Verkauf angeboten und zur Saison örtlich auch frisch gehandelt. Die Speisemorchel ist, wie alle Morcheln, unter den teuersten aller Speisepilze. Morcheln stehen in Deutschland unter Naturschutz und dürfen nur in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Rohe Fruchtkörper enthalten das gastrointestinal reizende, wahrscheinlich krebserzeugende Gift Hydrazin, aber Vorkochen oder Blanchieren beseitigt es.

Alte Fruchtkörper, die Zeichen der Verwesung zeigen, könnten giftig sein. Die Hüte können auch aufgefädelt an der Sonne getrocknet werden, was den Geschmack konzentrieren soll. Aminosäure scheint nicht proteingebunden zu sein. Mehrfachzucker aus dem Myzel der Speisemorchel sind in einer Reihe von Medikamenten zur Unterstützung des Immunsystems und Hemmung von Tumorwachstum als aktive Bestandteile enthalten. Der Pilz ist im IUCN-Nationalregister der Medizinpflanzen Nepals geführt. Die Speisemorchel wird in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von Verdauungsstörungen, überschüssigem Auswurf und Kurzatmigkeit verwendet. Prozess zur Produktion von Enzymen und zur Veredelung von Lebensmitteln, besonders orientalischen Lebensmitteln.