Der Elefant im Klassenzimmer PDF

Bitte wenden Sie sich bei Fragen, die der Elefant im Klassenzimmer PDF Fächer, Schularten oder Fachportale betreffen, an die jeweilige Fachredaktion. Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Kinderfilme sind fürs Fernsehen, Kino oder für die DVD- bzw. Videoauswertung produzierte Filme, die sich in erster Linie an Kinder richten.


Författare: Tino.
Der Autor TINO hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und ist in das geheimnisvolle Land Indien gereist. Dabei entstand ein sehr persönlicher Reisebericht über das Land und die Menschen, die dort leben. Eindringlich und mit unverstelltem Blick berichtet TINO von einem Bettlermädchen, Hindugöttern, Kamelparkplätzen, einer Begegnung mit einem leibhaftigen Maharadscha, von Dschungel, Wüste und Palästen.

Filme, die speziell für Kinder produziert werden, handeln oft von jungen Menschen. Mehr noch als Filme für Erwachsene benötigen Kinder Identifikationsfiguren, die ihnen gleichaltrige Figuren bieten. In den 1950er- bis 1970er-Jahren waren Kinderfilme für eine Altersgruppe von sechs bis ca. Aufgrund der früher einsetzenden Pubertät verschob sich danach die Altersgruppe auf ungefähr vier bis zwölf Jahre. Danach interessieren sich Heranwachsende mehr für das Angebot an Jugendfilmen.

Kinderfilme orientieren sich am Erfahrungshorizont der Hauptrolle. Ist diese Person etwa fünf Jahre alt, hat sie ganz andere Erfahrungen als ein zehn Jahre alter Protagonist. Daher werden ältere Kinder mit mehr Erfahrungen einen Film mit einer fünfjährigen Hauptperson weniger interessant finden. Umgekehrt können sich kleinere Kinder durchaus mit einem älteren Charakter identifizieren, da sie von den reiferen Kindern lernen können.

Filme, die gezielt jüngere Kinder ansprechen, wie zum Beispiel die 1995 gedrehte Astrid-Lindgren-Verfilmung Lotta, haben deswegen eine kleinere Zielgruppe, weshalb der Film wirtschaftlich schwerer zu vermarkten ist. Bei einem Familienfilm werden im Gegensatz zum Kinderfilm auch Erwachsene als Zuschauer miteinbezogen. Die Filme sprechen also sowohl gleichermaßen jüngere wie ältere Zuschauer, im Idealfall beider Geschlechter an. In diesem Fall spricht man auch von einem Four-Quadrant Movie.

Der Begriff des Familienfilms ist dabei erst in den 1990er-Jahren aufgetaucht, um die Einordnung als Kinderfilm bei der Vermarktung von Filmen zu vermeiden. Kinderfilme mussten früher mit niedrigen Budgets auskommen und wurden dementsprechend häufig als wenig attraktiv angesehen. Grund ist, warum Kinder keine Kinderfilme mögen. Außerdem sollte Erwachsenen als möglichen Begleitpersonen von Kindern vermittelt werden, dass bei der Produktion eines Films auch ihre Interessen berücksichtigt werden, um diese als zusätzliche Zuschauer zu gewinnen. Tatsächlich waren Familienfilme bereits vor Einführung dieses Labels gedreht worden. Familienfilme setzen auf zumeist leichte Unterhaltung und haben die Familie als Zielgruppe.

Der Zeitgeschmack kann sich aber auch ändern: Heute gelten Märchenfilme als die ersten deutschen Kinderfilme, wurden aber tatsächlich als Unterhaltung für alle Altersgruppen produziert. Ein wesentlicher Unterschied ergibt sich auch bei differenzierten Verwertung im Kino und Fernsehen: häufig ist ein Kinderfilm auf den Nachmittag beschränkt, Familienfilme werden dagegen auch am Abend gezeigt. Ziel des Kinderfilms ist im Allgemeinen, den Kindern etwas über die Welt um sie herum zu erzählen, ihre Phantasie anzuregen und sie vielleicht auch etwas lernen zu lassen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Beschreibung der charakterlichen Entwicklung der Protagonisten. Fast alle Filmgenres finden sich im Kinderrealfilm wieder. Einen besonders großen Wert legen Kinderfilme auf die Anregung der kindlichen Fantasie. Häufig beginnen sie in der Alltagswelt der jüngeren Zuschauer und führen dann fantastische Elemente ein.

Eine weitere Anregung der kindlichen Fantasie wird in modernen Kinderfilmen durch Märchen-Bezüge erzeugt. Für andere Filmgenres, wie Pornofilme, existieren im Kinderfilm keine Entsprechungen, da sie nicht altersgerecht sind. Ein großes Interesse bei Kindern können mitunter auch Dokumentarfilme wecken. Es gibt auch typische Motive, die sich in Kinderfilmen häufig wiederholen. Hierzu gehört etwa das Thema vom getrennten Geschwisterpaar, das sich zufällig trifft und die Rollen tauscht. Zeichentrickfilme wurden in der westlichen Kultur lange als Kinderfilme wahrgenommen. Japan, richten sich viele Zeichentrickfilme ausdrücklich nicht an kindliche Zuschauer.

Diese Haltung fand ab den 1970ern zunehmend Verbreitung in Amerika und Europa, sodass Filme ganz bewusst gegen die scheinbare Tradition der reinen Kinderfilme verstießen und nicht mehr für diese geeignet waren. Konkurrenzprodukte zu Disney aus den 1980er Jahren wie das 1982 produzierte Mrs. Don Bluth, der Regisseur von Mrs. Die amerikanischen Zeichentrickfilme hatten Ende der 1990er-Jahre immer weniger Erfolg im Kino. Anfang der 2000er Jahre wurden sie von computeranimierten Filmen verdrängt. Grenzen zwischen Animations- und Realfilmen verschwindet. Ein zunehmendes Merkmal der Vermarktung von amerikanischen Zeichentrick- und Animationsfilmen ist die Einführung von Fortsetzungen, die nach dem Prinzip der Direct-to-DVD-Produktion erstellt werden, nach dem die Erstverwertung gleich auf der DVD erfolgt.

Fast in ein anderes Genre sind Animationsfilme einzuordnen, deren Bildaufbau stark an Grafikengines in Computerspielen erinnert. Jane und der Drache“, als 3-D-Animationsserie im Programm des Kinderkanals angekündigt, ist ein Beispiel dafür. Filme, die speziell für Kinder produziert wurden, gab es in den Anfängen der Filmgeschichte nicht. Als Pionierin des Kinderfilms in Deutschland gilt Lotte Reiniger.