Der Dom zu Schwerin PDF

Die Schweriner Altstadt ist ein Stadtteil und der historische Kern der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin. Bereits aus dem Jahr 965 existieren Aufzeichnungen von einer Burg in einem Süßwassersee, welche von Historikern Schwerin zugerechnet wird. Angesichts der übermächtigen herannahenden Truppen Heinrichs der Dom zu Schwerin PDF Löwen lässt der Obotritenfürst Niklot 1160 die Burg niederbrennen.


Författare: Horst Ende.
Als Nachfolger zweier in ihrer Gestalt nicht überlieferter Vorgängerbauten ist der zwischen ca. 1270 und 1440 entstandene und in seinen mittelalterlichen Teilen trotz der langen Bauzeit wie aus einem Guss wirkende Backsteinbau des Schweriner Doms ein wertvolles Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur. Sowohl seine äußere Erscheinung als auch die räumliche Gestaltung des Inneren sind Ausdruck der geistigen Impulse, die von den bischöflichen Auftraggebern ebenso ausgingen wie von den Einflüssen der zeitgenössischen Kunst Frankreichs und Westeuropas. Das ausgehende 19. Jahrhundert hat der Kirche mit dem monumentalen Westturm und der neugotischen Ausstattung eigene, aus heutiger Sicht nicht weniger bedeutende Akzente hinzugefügt. Die jüngste umfassende Restaurierung des Innenraumes von 1980 brachte die strenge Schönheit und Eleganz der gotischen Architektur voll zur Wirkung. Im Dom erhielten sich nur wenige, dafür aber sehr qualitätvolle Ausstattungsstücke aus mittelalterlicher Zeit. Dem 19. Jahrhundert verdankt der Dom unter anderem die farbenprächtigen Glasmalereien der ehemaligen Hl.-Blut-Kapelle und die große Ladegast-Orgel.

Der Name des Straßenzuges Tappenhagen wurde im Jahre 1403 erstmals erwähnt, gehörte jedoch erst gegen Ende des 15. Die hölzerne Stadtbefestigung wurde erst ab dem 14. Jahrhundert durch eine Mauer ersetzt, welche die sich parallel zur Altstadt entwickelnde Schelfe nördlich Schwerins nicht mit einfasste. Später entstand ein neuer Zugang durch das Schmiedetor und die Schmiedestraße.

Die Stadtbefestigung wurde bis ins endende 18. Bei Bränden in den Jahren 1531, 1558 und 1561 wurden große Teile der altstädtischen Bausubstanz zerstört. Mit Ausnahme des Schweriner Doms, des Domhofs und einiger Teile des Schlosses sind heute kein Bauwerke erhalten, die vor dem 17. Geprägt ist die Altstadt vom Historismus des 19. Im Eckhaus der Puschkin,- zur Salz Str.