Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien PDF

Dies denkmäler aus Ägypten und Äthiopien PDF ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Bauphase aufgegebenes, altägyptisches Grabmal aus der Zeit der späten 3. Zuweisung zu jeglichen Herrschern des Alten Reiches höchst umstritten. Entdeckt und erstmals ausgegraben wurde die Baka-Pyramide in den Jahren 1842 und 1846 durch den deutschen Ägyptologen Karl Richard Lepsius.


Författare: R. Lepsius.

Nachdruck des Originals von 1849.

Dieser untersuchte den Schacht und dessen nähere Umgebung und katalogisierte das Bauwerk in seiner Liste der Pyramiden unter der Nummer XIII. In den Jahren 1905 bis 1912 untersuchte der italienische Archäologe Alessandro Barsanti den Grabschacht. Im Jahre 1906 besuchte Gaston Maspero die Ausgrabungsstätte und zeigte sich beeindruckt vom Grabschacht. Heute liegt die Baka-Pyramide innerhalb eines militärischen Sperrbezirks, und Ausgrabungen sind bis auf Weiteres nicht gestattet. Die Pyramidennekropole ist größtenteils von Bungalows überbaut, und Gerüchten zufolge wird der Grabschacht als lokale Mülldeponie benutzt. Der derzeitige Zustand der Grabanlage ist daher unbekannt und womöglich desaströs.

Die Baka-Pyramide liegt im nördlichen Bezirk von Saujet el-Arjan, etwa 8 km südwestlich von Gizeh. Graboberbau ist so gut wie nichts bekannt. 200 m nachgewiesen werden, die aus dem natürlichen Felsgrund gehauen wurde. Es wurden schwache Spuren eines das Fundament umgebenden Sockels entdeckt, wie er typisch für Pyramiden mit Kalksteinverkleidung war.

Der Grabunterbau umfasst einen großen, T-förmigen Schacht. Die Zugangspassage weist von Süden nach Norden, die Grabkammer von Ost nach West. Die Zugangspassage wird von einer steil nach unten führenden, etwa 106,20 m langen Treppe gebildet, die auf halber Höhe von einem längeren Absatz unterbrochen wird. Nahe dem westlichen Ende der Grabkammer wurde ein ungewöhnlicher Sarkophag entdeckt. Er ist oval und in einen der Fußbodenblöcke eingebettet. Der Sarkophag ist 3,15 m lang, 2,22 m breit, 1,50 m tief und eigentlich zu groß, um durch die Zugangspassage zu passen. Er wurde daher wohl während der Fundamentlegung über den Hauptschacht hinabgelassen.

Die ovale Öffnung des Sarkophags ist von einem Kragen von 43 cm Höhe umgeben. Spärliche Überreste lassen eine Umfassungsmauer erkennen, die 465 auf 420 m misst. Die gesamte Anlage weist mit ihrer Gebäudeanordnung und ihrer Ausrichtung große Ähnlichkeiten mit der Nekropole des Königs Radjedef in Abu Roasch auf. 1, das den umstrittenen Königsnamen enthält. Historiker diskutieren bis heute eine Zuweisung der Pyramide an einen möglichen Grabherrn. Da keinerlei Grabbeigaben gefunden wurden und die von Barsanti behaupteten Funde weder publiziert wurden noch erhalten sind, gestaltet sich eine Identifizierung des tatsächlichen Grabherren als schwierig.

Rainer Stadelmann bezweifelt Barsantis Aussagen, insbesondere jene zum angeblichen Fund der Radjedef-Gedenktafel. Alessandro Barsanti entdeckte laut seinen Grabungsberichten insgesamt 66 Arbeitergraffitos, sowohl im Grabschacht der Baka-Pyramide als auch in der näheren Umgebung. Davon stammen rund 57 Inschriften aus dem Grabschacht selbst. Die Inschriften bestanden aus schwarzer und roter Tinte und enthielten vornehmlich die Namen von Arbeitermannschaften sowie den zukünftigen Namen der geplanten Nekropole: Seba ? Hauptaugenmerk der Ägyptologen und Historiker gilt allerdings insgesamt sechs Graffiti, die einen Kartuschennamen enthalten. Symbol sicher als Ka-Symbol identifiziert werden kann. Grabherrn als den früheren Kronprinzen und ältesten Sohn des Radjedef, Prinz Baka.

Er vermutet einen weiteren Sohn und Kronprinzen des Radjedef, Prinz Setka, als Grabherren. Zeichnungen von massiven Fußboden-Verkleidungsblöcken in Barsantis Ausgrabungsbericht. An die Problematik der Zuweisung an einen Grabherrn knüpft auch jene der zeitlichen Datierung an. Da der Königsname nicht mehr lesbar ist, versucht die Forschung, sich am Baustil der Grabanlage zu orientieren. Beckerath, Reisner und Dodson verweisen auf bestimmte Bauelemente, wie sie für die 4. Außerdem sei es für die 4. In: Annales du Service des antiquités de l’Égypte.