Das von Ehegatten geführte Oder-Konto PDF

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation das von Ehegatten geführte Oder-Konto PDF Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern. Sammelbezeichnung für alle Kontoarten, die Kreditinstitute für ihre Kunden führen.


Författare: Magnus Pohlmann.

Die gemeinsame Lebensführung wird von Ehegatten häufig auch durch eine gemeinsame Kontoführung mittels eines Oder-Kontos umgesetzt. Die Folgen der Eröffnung eines Oder-Kontos, sowohl im Verhältnis zum Ehegatten wie auch zu Dritten, werden dabei von den Ehegatten regelmäßig vernachlässigt. Dies obwohl das Oder-Konto hinsichtlich der Kontoführung, der Mithaftung, des Innenausgleichs, der erbschaft- und schenkungsrechtlichen Folgen, sowie bei Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzmaßnahmen einige Besonderheiten aufweist, deren Berücksichtigung bei der Kontoeröffnung geboten ist. Die Arbeit zeigt die Gefahren eines Oder-Kontos auf, bietet entsprechende Schutzmöglichkeiten an und will die beteiligten Parteien zu einer die Gefahren des Oder-Kontos berücksichtigenden Kontoeröffnung veranlassen.

Insbesondere versteht man hierunter die Girokonten als wichtigste Kontoart, über die der gesamte bare und bargeldlose Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Zudem werden über sie sämtliche geldmäßigen Gegenwerte aus Depot-, Metall- und anderen Konten verbucht. AGB, die mit einem kreditorischen oder debitorischen Saldo endet. Diese Rechnung mündet in einen meist zum Quartals- oder Jahresende erstellten Rechnungsabschluss. Als Kontoinhaber gilt, wer Träger von Rechten und Pflichten des einem Bankkonto zugrunde liegenden Girovertrags ist und nach dem erkennbaren Parteiwillen Gläubiger oder Schuldner des Kreditinstituts werden soll. Abrechnungen, Kontoauszüge und Mitteilungen entgegennehmen oder anerkennen.

Damit ist die Kontovollmacht eine rechtsgeschäftlich begründete Vertretungsmacht für den Kontoinhaber. Die von dem Bevollmächtigten im Namen des vertretenen Kontoinhabers abgegebenen Willenserklärungen wirken direkt für und gegen den Kontoinhaber als eine Kontoverfügung. Ein- und Auszahlungen auf das Bankkonto sind daher in aller Regel auch Akte zur Begründung oder Erfüllung der genannten Schuldverhältnisse oder einzelner Pflichten aus ihnen. Im Hinblick auf die Verfügungsbefugnis wird rechtlich zwischen Einzelkonto und Gemeinschaftskonto unterschieden. Zu unterscheiden ist dabei zwischen einem Kontoinhaber und einem Verfügungsberechtigten über ein Bankkonto.

Beim Einzelkonto handelt es sich um ein Bankkonto, das entweder für eine einzelne Privatperson oder eine einzelne juristische Person geführt wird und deshalb lediglich einen Kontoinhaber aufweist. Der Kontoinhaber ist alleiniger Gläubiger der Guthabenforderung oder Darlehensnehmer eines Schuldsaldos. Dieser Kontoinhaber kann unabhängig davon jedoch mehrere natürliche oder juristische Personen zu Verfügungsberechtigten über das Einzelkonto benennen. Im Unterschied zum Einzelkonto haben Gemeinschaftskonten mehr als einen Kontoinhaber. Je nach Verfügungsberechtigung spricht man dann entweder von einem Und-Konto oder einem Oder-Konto. Bei einem Und-Konto können alle Verfügungen nur gemeinschaftlich von sämtlichen Kontoinhabern getätigt werden, die Kontoinhaber müssen also zusammenwirken.