Das Sommerbuch PDF

Tove Jansson wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Bildhauer, der aus einer das Sommerbuch PDF Kaufmannsfamilie stammte.


Författare: Gabriela Rosenwald.
Singen, Malen, Basteln, Spielen und Lernen – hier finden Sie Vorschläge dem Jahreslauf entsprechend. Dazu gibt es neue und alte Geschichten zum Vorlesen, Mandalas und vieles mehr. Zu allen kreativen Kopiervorlagen für die Kinder erhalten Sie eine pädagogische Anleitung mit Hinweisen und Tipps zum praktischen Einsatz. 48 Seiten

Jansson ging ungern zur Schule und war keine gute Schülerin, nicht einmal im Kunstunterricht, den sie als zu streng und einengend empfand. Mit 16 Jahren brach sie die Schule ab und zog auf Betreiben ihrer Eltern zu ihrem Onkel nach Stockholm. In dieser Zeit lernte Jansson den sechs Jahre älteren Samuel Besprosvanni, später bekannt als Sam Vanni, kennen, der ihr Privatlehrer und für einige Jahre ihr Lebensgefährte wurde. Vanni hatte einen prägenden Einfluss auf Janssons Weltsicht und Malstil. Das Paar trennte sich nach wenigen Jahren, Jansson blieb aber mit Sam Vanni und seiner späteren Ehefrau Maya eng befreundet. Ab den 1930er Jahren verdiente Jansson ihr Geld mit Karikaturen und Illustrationen, unter anderem für Buchumschläge und Postkarten. Ihre politischen Karikaturen richteten sich gegen den Nationalsozialismus und Stalinismus und stießen immer wieder auf Widerstand.

In den 1940er Jahren wurde Jansson zunehmend als Malerin großflächiger Wandgemälde bekannt. Sie schuf Glasmalereien und Wandgemälde für öffentliche und private Gebäude, darunter Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Restaurants und Fabrikgebäude. Einer ihrer bedeutendsten Aufträge waren zwei Fresken für den Speisesaal des Stadthauses von Helsinki, die sie 1946 begann. Auch als Illustratorin wurde Tove Jansson bekannt.

Sie illustrierte nicht nur ihre eigenen Bücher, sondern auch unter anderem Der Hobbit von Tolkien sowie Alice im Wunderland und The Hunting of the Snark von Carroll. Der Schriftsteller und Politiker Atos Wirtanen, mit dem Tove Jansson zwischen 1944 und 1951 liiert war, ermutigte sie, ihr erstes Kinderbuch zu veröffentlichen. 1947 zeichnete Tove Jansson ihren ersten Mumin-Comic, wiederum auf Anregung Atos Wirtanens. Sie erschienen in der schwedischsprachigen Wochenzeitung Ny Tid, deren Herausgeber Wirtanen war. Nach einem halben Jahr wurde die Serie eingestellt. Jansson bot sie danach anderen Zeitungen an und hatte bei der britischen Zeitung The Evening News Erfolg. Nach der stressreichen Phase als Comicautorin hatte Tove Jansson das Bedürfnis, sich von den Mumins zu lösen.

So gestaltete sie ihr zweites Bilderbuch, Wer tröstet Toffel? Stil vieler ihrer Mumin-Illustrationen, ließ die Mumins darin aber nicht vorkommen. Tove Jansson schuf viele der Figuren der Mumin-Welt nach realen Vorbildern. Atos Wirtanen beeinflusste zwei Figuren der Mumin-Welt, den Schnupferich und den Bisam. 1968 erschien das autobiographische Buch Die Tochter des Bildhauers. Nach dem letzten Mumin-Buch von 1970, in dem die Mumins abwesend sind, verfasste sie mit Ausnahme ihrer letzten beiden Bilderbücher nur noch Bücher mit menschlichen Figuren, darunter viele Kurzgeschichten. Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Tuulikki Pietilä, mit der sie von 1964 bis zu ihrem Tod zusammenlebte, verbrachte Jansson immer mehr Zeit auf der kleinen Insel Klovharu im Finnischen Meerbusen.