Das römisch-katholische Kirchenrecht PDF

In nahezu allen ostkirchlichen Traditionen gibt es katholische Rituskirchen, die jedoch gegenüber ihren orthodoxen und altorientalischen Pendants meist nur eine Minderheit bilden. Wiederherstellung der kirchlichen Einheit nach einer Kirchenspaltung, und zwar das römisch-katholische Kirchenrecht PDF als Gesamtunion, das heißt unter voller Beseitigung der Trennung, oder als Teilunion, somit allein mit einer einigungswilligen Partei. Teils handelt es sich um urchristliche Gemeinschaften der ersten Stunde, teils um Diasporakirchen innerhalb dieser Kontinente, bis hin zu erst im 20. Von den meisten östlichen Kirchen haben sich so im Lauf der Jahrhunderte Teilkirchen abgespalten und mit Rom verbunden, unter Beibehaltung ihrer eigenen Liturgie und unter Anerkennung des päpstlichen Primats.


Författare: Norbert Lüdecke.
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Bischöfe, Mönche und für bei der Diakonenweihe noch ledige Priesteramtsanwärter. Der Namensbestandteil katholisch deutet bei den meisten der im Folgenden aufgeführten Kirchen auf eine solche Union hin und grenzt im Gebiet der Ostkirchen die dortigen katholischen Kirchen von den meist wesentlich mitgliederstärkeren orthodoxen Kirchen ab, die parallel bestehen. Einen Sonderfall bildet die maronitische Kirche, die seit 1182 zur Gänze mit Rom uniert ist, also kein orthodoxes oder altkatholisches Pendant hat. Türkengefahr, theologische oder kirchenpolitische Differenzen innerhalb der betroffenen Ostkirchen, europäischer Kolonialismus u. Die größte heute bestehende mit Rom unierte Kirche ist die ukrainische griechisch-katholische Kirche in der Ukraine. Ihre Blütezeit hatte diese unierte Kirche auf dem Territorium des Russischen Reiches bis zur Mitte des 19.

Seit 1839 wurden die in der Ukraine und der Belarus weit verbreiteten Unierten zum größten Teil mit der russisch-orthodoxen Kirche zwangsvereinigt. Bezeichnung für Kirchengebäude des lateinischen Ritus. 45 an die Sowjetunion fielen, setzte sofort eine scharfe Unterdrückung der unierten Katholiken ein. Ihre Bischöfe und Priester wurden verhaftet und das Kirchengut beschlagnahmt. Die nach der Abtrennung Galiziens 1945 in den heutigen Grenzen Polens lebenden unierten Katholiken, die häufig aus ruthenischen oder ukrainischen Familien stammen, haben ihre eigenen griechisch-katholischen Bistümer. Die rumänisch-orthodoxe Kirche aus Siebenbürgen vereinte sich durch den Beschluss des Metropoliten Atanasie Anghel und der Provinzialsynode von 1698 mit Rom.

Bei manchen der heute bestehenden mit Rom unierten Gemeinschaften verlagerte sich der Schwerpunkt in die Neue Welt. So hatte zum Beispiel die Ruthenische Kirche zwischenzeitlich nur noch in Amerika Bistümer. Von ihren Schwesterkirchen im ursprünglichen Siedlungsgebiet der Ruthenen war sie organisatorisch vollständig selbständig. Zudem gibt es die Ordinariate für die Gläubigen des östlichen Ritus, die jedoch zu keiner ostkirchlichen Hierarchie gehören, sondern direkt dem Heiligen Stuhl unterstehen.

Zum Ostkirchentum rechnet man auch eine lateinische Kirche, nämlich die Christen der römisch-katholischen Kirche in der arabischen Welt. Soziologisch betrachtet ist diese Lateinische Kirche keine Missionskirche mehr, sondern eine der heimischen Bevölkerung, die ihre Gottesdienste in der Landessprache feiert. Historisch handelt es sich im Wesentlichen um die römischen Katholiken im ehemaligen Osmanischen Reich, die mit der formalen Wiedererrichtung des Lateinischen Patriarchats an der Erzdiözese von Jerusalem 1847 ein Zentrum bekamen. Johannes Oeldemann: Die Kirchen des christlichen Ostens. Topos plus, Kevelaer 2006, ISBN 3-7867-8577-5.