Das Pfand des Herzogs PDF

Das Pfand des Herzogs PDF Artikel behandelt die Schweizer Gemeinde im Kanton St. Weesen ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Auf dem heutigen Gemeindegebiet befinden sich mehrere alte Siedlungen. Im Osten der ehemalige Hof Oberweesen in der Ebene Autis oder Othis mit der katholischen Pfarrkirche St.


Författare: Carl Oskar Renner.

Bayern im 15. Jahrhundert: Der junge Herzog Christoph ist voller Tatendrang. Er träumt von der großen Liebe und der Herrschaft über das Reich seiner Väter. Zusammen mit seinem treuen Freund, dem Edelknaben und späteren Ritter Ekbert von Kirnstein, erlebt er viele Abenteuer. Auf der Landshuter Hochzeit macht Christoph als Gewinner des Turniers auf sich aufmerksam. Er tritt in die Dienste des ungarischen Königs und erhält die Ehre, dessen Braut heimzuführen. Auf den Hochzeitsfeierlichkeiten verliebt er sich in die Tochter des Kaisers, und in ihm entbrennt eine Sehnsucht, die sein weiteres Leben bestimmen wird …

Martin, entlang des Hügels Gmähl der ehemalige Flecken Weesen mit dem Hafen, dem Dominikanerinnen-Kloster Maria Zuflucht und den Siedlungskernen Bühl, Widen, im Dorf und Lochbrunnen sowie im Westen bis 1388 die Stadt Niederweesen am Flussauslauf der Maag aus dem Walensee. Die frühesten archäologischen Funde auf dem Gemeindegebiet stammen aus der Latènezeit. In der Zeit der römischen Herrschaft entstand vermutlich eine Dauersiedlung. 1962 wurden Reste eines gallorömischen Tempels auf Hüttenböschen entdeckt, einem Hügel auf der linken Seite des Linthkanals, der früher eine Insel im See bildete. Im Mittelalter gehörten Ober- und Niederweesen zuerst unterschiedlichen Adelsgeschlechtern und Klöstern bis 1283 die Habsburger beide Höfe durch Erbschaften vereinigten und ihrer Vogtei Windegg unterstellten. Niederweesen wurde zum Zoll- und Umschlagplatz sowie Brückenkopf über den Fluss Maag ausgebaut und erhielt eine Ummauerung.

1994 fanden im Bereich der Ziegelbrücke-, Wismet- und Höfenstrasse umfangreiche Grabungen statt. Auf 60 m Länge konnten die 1,5 m starke und teilweise noch 1,6 m hoch erhaltene Stadtmauer und der Graben von 8 m Breite und 5 m Tiefe festgestellt werden. An die Mauer waren mehrere Gebäude angebaut. Auf dem ganzen Areal lag eine dicke Brandschicht, welche verkohlte Balken, Steine, Mörtel und zahlreiche Kleinfunde enthielt. An der Stelle der Stadt in Niederweesen entstand beim Kloster eine dörfliche Siedlung, der die Herzöge von Österreich 1399 das Recht für einen Wochenmarkt zusprachen.

1436 kam Weesen zusammen mit der Vogtei Windegg 1438 als Pfand an die eidgenössischen Kantone Glarus und Schwyz. Jahrhundert stieg die Bedeutung Weesens zuerst wieder durch die Einrichtung eines regelmässigen Dampfschiffverkehrs 1837 und Weesen wurde ein Touristenziel. 1848 setzte der Niedergang des Schiffsverkehrs ein, weil die Strasse über den Kerenzerberg eröffnet wurde und damit eine Landverbindung nach Chur bestand. 1945 verbrachte Marschall Pétain, das ehemalige Staatsoberhaupt von Vichy-Frankreich kurze Zeit in Weesen, bevor er aus der Schweiz nach Frankreich ausreiste. Die Burg Bühl war der Sitz der Amtleute von Meran und stand auf dem Hügel, auf dem heute die Heiligkreuzkirche steht. Sie wurde 1294 und 1354 erwähnt wurde wohl auch 1388 zerstört. Die Burg Chapfenberg stand nordöstlich von Weesen.

Hier residierten wahrscheinlich Dienstleute der Kyburger. Jahrhundert waren Reste der Burg sichtbar, heute sind keine Spuren mehr zu erkennen. Aus einer Vorburg ging später das Schloss Halde hervor, das seit dem 15. Jahrhundert Sitz der Untervögte von Glarus und Schwyz war. Um 1830 in das Schlosshotel Mariahalden umgebaut. Die Weesenburg stand auf einer Insel in der Maag am Ausfluss des Walensees und sicherte die Brücke von der Stadt Weesen nach Glarus. In dieser Burg, auch als Zwingmüli bezeichnet, residierte zeitweise der Vogt des Amtes Glarus.