Das Menschenhaus PDF

Dieser Artikel beschreibt das Menschenhaus PDF Kreisstadt im Saarland. Neunkirchen ist eine saarländische Kreisstadt an der Blies, etwa 20 km nordöstlich der Landeshauptstadt Saarbrücken gelegen.


Författare: Hubertus Halbfas.
Geschichten und Gedichte sind ein eigener Schlüssel zur Welt und buchstäblich verdichtete Wirklichkeit. Sie sind Herausforderung und Einladung, Anfrage und Anregung, das gewohnte Haus der Theologie über andere Türen zu betreten. Hubertus Halbfas legt hier und in zwei weiteren repräsentativen und mit zeitgenössischer Druckgrafik und Fotografie angereicherten Bänden eine inspirierende Textsammlung vor. Die literarischen Texte erfahren dabei doppelte Kommentierung: durch Vorstellung des Autors, Angaben über Entstehungszeit, geschichtliche Hintergründe und literarische Eigenheiten, vor allem aber durch Interpretationshilfen, nicht selten durch Zitate bedeutender Autoren. Wer immer Anregungen sucht, überraschende Zugänge zu scheinbar altbekannten Themen zu eröffnen, wird hier fündig.

Der Name der Stadt wird auf der ersten Silbe betont. Die Einwohner der Stadt heißen Neunkircher und nicht etwa Neunkirchener. 1593 wurde im Bliestal das Neunkircher Eisenwerk errichtet, das die Geschicke des Ortes maßgeblich prägte. Johann Wolfgang von Goethe, der 1770 Neunkirchen als Student bereiste, beschreibt in Dichtung und Wahrheit die malerische Lage des Ortes, das Schloss Jägersberg und die Eisenverhüttung. Die Industrialisierung Neunkirchens war eng verbunden mit der Montanunternehmerfamilie Stumm. März 1806 übernahmen die Gebrüder Stumm das Neunkircher Eisenwerk. Die Familie Stumm verwaltete ihren Besitz lange Zeit als von Neunkirchen abgetrennte eigene Gemeinde Niederneunkirchen.

Während der Selbstständigkeit Niederneunkirchens wurde Neunkirchen auch Oberneunkirchen genannt. Neunkirchen war zu jener Zeit das größte Dorf Preußens. Obwohl Neunkirchen eine große Arbeiterbevölkerung hatte, konnten Sozialdemokratie und sozialistische Bewegung hier bis 1918 kaum Fuß fassen. Jedoch kam es in der Novemberrevolution 1918 zur Bildung eines Arbeiterrates. Februar 1933 explodierte ein Gasometer nahe beim Eisenwerk. 68 Menschen starben und 190 wurden verletzt. Auf dem Hauptfriedhof Scheib wurde für die Opfer ein Sondergrabfeld angelegt.

Viele Häuser wurden unbewohnbar, ein neues Schulhaus wurde fast völlig zerstört. März 1945 wurden bei einem Bombenangriff große Teile der Innenstadt zerstört. Der Niedergang der Schwerindustrie in den siebziger Jahren traf Neunkirchen schwer. Bereits 1968 schloss die letzte Kohlengrube. Stadt eine Weile die deutsche Arbeitslosenstatistik an. Ende der 1980er Jahre wurde mit dem Bau des Saarpark-Centers auf der Industriebrache des Eisenwerks die Neunkircher Innenstadt stark verändert. 000 Besuchern an normalen Tagen und bis zu 50.

000 in der Weihnachtszeit ist es das bestbesuchte Einkaufscenter im Saarland. Seit April 2012 nennt sich die Stadt Neunkirchen selbst „Musicalstadt Neunkirchen“. Den Anstoß dazu gab Oberbürgermeister Jürgen Fried. Er bezeichnete das Musicalprojekt Neunkirchen, das im Dezember 2002 entstanden war, als Alleinstellungsmerkmal der Stadt. Januar 1974 außerdem die Gemeinden Hangard, Münchwies und Wiebelskirchen. Gegen die Abtretung Bayerisch Kohlhofs und des Eschweilerhofes hatten die neue Gemeinde Kirkel wie auch die früheren Gemeinden Kirkel-Neuhäusel bzw.

Limbach beim Verfassungsgerichtshof des Saarlandes Verfassungsbeschwerde eingelegt. Diese wurde jedoch durch das Urteil vom 17. Die Kernstadt Neunkirchen erstreckt sich von der Blies, wo ein modernes Einkaufszentrum errichtet wurde, auf die Hügel vor allem südlich des Flusses. Westlich der Oberstadt gibt es ausgedehnte Industriebrachen, von denen erst ein Teil neuen Funktionen zugeführt wurde.

Eschweilerhof und das Hofgut Menschenhaus kamen erst 1974 durch die Gebiets- und Verwaltungsreform des Saarlandes zu Neunkirchen. Vorher gehörte der Eschweilerhof zu Kirkel-Neuhäusel. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes war 1212 als zum Kloster Wörschweiler gehörender Ort Eischweiler. Furpach liegt süd-östlich der Neunkircher Innenstadt und ist als Naherholungsgebiet bekannt. Der Stadtteil ist aber auch ein gut an die Kernstadt angebundener Wohnort und ca. Autominuten vom Zentrum entfernt und hat darüber hinaus Autobahnanbindung an die A 8 am Ortsein- und -ausgang.