Das Leben Muhammeds PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. DMG Abū Bakr ʿAbd Allāh b. Abū Bakr gehörte zu den Taim, einem eher unbedeutenden Clan des Stammes Quraisch das Leben Muhammeds PDF kam in Mekka als Stoffhändler zu Reichtum.


Författare: Theodor Nöldeke.
Das Leben Muhammeds ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1863.
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000 Dirham verfügte er in seinem Clan über einigen Einfluss. Nachdem er sich Mohammed angeschlossen hatte, wurde er zu einem seiner wichtigsten Helfer. Eingang zu der Höhle am Berge Thaur, in der sich Mohammed und Abū Bakr verborgen haben sollen, mit dem Text von Sure 9:40. Die Höhle gehört bis heute zu den heiligen Orten von Mekka. In Medina stellte Abū Bakr Mohammed Geld für den Kauf eines Grundstücks zur Verfügung, auf dem er hernach seine Moschee erbaute. Er selbst bezog ein Haus in dem Bezirk Sunh, der im oberen Teil der Stadt lag. Während der Kämpfe gegen die heidnischen Quraisch von Mekka fiel er durch seine Milde auf.

Während zum Beispiel nach dem Sieg von Badr ʿUmar ibn al-Chattāb die Hinrichtung der mekkanischen Gefangenen forderte, verwandte sich Abū Bakr für sie beim Propheten, der sie schließlich für ein Lösegeld freisetzte. Im Jahr 631 stellte Mohammed Abū Bakr an die Spitze eines Zuges von 300 muslimischen Pilgern, die von Medina aus die Wallfahrt nach Mekka unternahmen. Als Mohammed im Sterben lag, führte Abū Bakr das Gebet der Gemeinde an. Daraus ergab sich für ihn ein gewisser Nimbus. Als Mohammed am Mittag des 8. Juni 632 starb, befand sich nach der islamischen Überlieferung Abū Bakr gerade bei seiner Familie in Sunh.

Auf die Nachricht vom Tode des Propheten eilte er zurück zu dessen Haus im Zentrum und betrat die Kammer seiner Tochter ʿĀʾischa, die den Leichnam Mohammeds noch in den Armen hielt. Abū Bakr den Treueid, rechts neben ihm Umar. In diese Versammlung im Hof des Prophetenhauses stürzte ein Bote, der berichtete, dass sich die Ansār versammelt hätten, um sich einen eigenen Befehlshaber zu wählen. Abū Bakr betonte in der Versammlung den Vorranganspruch des Stammes Quraisch: nur einem Angehörigen dieses Stammes würden die Araber gehorchen. Daraufhin wurde ihm entgegengehalten, dass sich die Muhādschirūn und die Ansār jeweils einen eigenen Führer wählen sollten. Vor allem ʿUmar trat strikt gegen jede Teilung der Gemeinschaft ein. Abū Bakr hielt am folgenden Tag eine Antrittsrede, doch weigerten sich viele Muhādschirūn und Ansār, ihm zu huldigen.