Das Konzentrationslagersystem am Beispiel des KZ Auschwitz PDF

Wahrscheinlich ist das Wort Block von Wohnblock abgeleitet. Die Gefangenen lagen im KZ Auschwitz-Birkenau in für Pferde vorgesehenen Holz-Stallboxen, in denen dreistöckige Holzgestelle als Schlafplätze aufgestellt wurden. Jedes Gebäude war etwa 30 Meter lang und acht bis zehn Meter breit. Meter bei dem Belüftungs-Dachreiter in der Mitte das Konzentrationslagersystem am Beispiel des KZ Auschwitz PDF Längsachse.


Författare: Michael Rolka.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte Europa – Deutschland – Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: sehr gut, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Geschichtswissenshaft), Veranstaltung: Integriertes Proseminar: Machtsysteme, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Konzentrationslager Auschwitz war das letzte Konzentrationslager, dass geschlossen, bzw. von den Alliierten befreit wurde. Auschwitz steht für tausendfaches Leid und wurde zum Synonym für den Holocaust. Ich möchte den Wandel des Konzentrationslagers Auschwitz von einem "normalen" Konzentrationslager, hin zum zentralen Instrument der "Endlösung" aufzeigen. Dabei stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung für Auschwitz absehbar war? War diese Entscheidung rein zufällig oder gab es Gründe, die für die Wahl von Auschwitz sprachen? Im ersten Teil meines Referates möchte ich kurz auf die Geschichte der Konzentrationslager eingehen, bevor ich auf das eigentliche Thema zu sprechen komme. In einem dritten Teil möchte ich das Leben im KZ und die dort von der SS etablierten Machtstrukturen kurz beschreiben.

Das mit Teerpappe abgedichtete Giebeldach ruhte direkt auf den Wänden. Regel um ein provisorisches Gebäude zur vorübergehenden massenhaften Unterbringung von Personen, wie Soldaten, Arbeitern, Kriegsgefangenen, Internierten, Zwangsarbeitern oder einer Werkstatt u. Fast jeder Block in den Konzentrationslagern wurde durch eine Zwischenwand quer geteilt. In jedem Teil gab es zwei große und zwei kleine Räume. Die Innenausstattung war so primitiv, dass sie eher einem Tierstall glich. Genauso schlecht waren die Bedingungen in den Holzbaracken, die eigentlich als Pferdeställe für die Armee konstruiert worden waren.

Waschmöglichkeiten und Toiletten gab es in den Baracken oft gar nicht oder nur teilweise. Kleidung und Schlafpritschen der Gefangenen waren häufig mit Kot verschmutzt, weil nahezu alle KZ-Häftlinge an Hungerdurchfall litten. Häftlinge in ehemaligen gemauerten Kasernengebäuden untergebracht. Nicht alle wurden für Häftlinge verwendet. Bis auf zwei Kippfenster ließen sich die restlichen 17 Fenster nicht öffnen. In diesen Boxen befanden sich dreistöckige Pritschen mit insgesamt 180 Liegeplätzen.