Das Holstentor in Lübeck PDF

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Författare: Thorsten Albrecht.
Das Holstentor gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Baudenkmalen in Deutschland. Die zwei runden Türme, die das Torhaus mit Treppengiebel einrahmen, sind so charakteristisch, dass sie sogleich einen Wiedererkennungseffekt auslösen.
Das vorliegende Heft 9 der Reihe "Kulturstadt Lübeck" dokumentiert, begleitet von hochinteressanten Fotos, die Baugeschichte, die kulturhistorische Bedeutung und die Nutzung dieses Wehrbaus und außerdem die heutige museale Präsentation.

Stadttor, das die Altstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Seit 1950 befindet sich in den Räumen des Holstentores das Stadtgeschichtliche Museum von Lübeck. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Lübecker Stadtbefestigung. Das Holstentor ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks. Reihe mit drei weiteren Holstentoren, die im 19. Achse mit dem Hauptbahnhof in der Vorstadt St.

Der Holstentorplatz liegt von der Altstadt aus gesehen hinter dem Holstentor. Er ist umgeben von der Filiale der Deutschen Bundesbank, deren Reichsbankgebäude um einen rückwärtigen Neubau ergänzt wurde. Das Holstentor besteht aus Südturm, Nordturm und Mittelbau. Die beiden Türme und der Mittelbau bilden von der Stadtseite gesehen eine Einheit mit einer durchgängigen, geraden Front.

Zur Feldseite sind die Gebäudeteile deutlich voneinander abgesetzt. Die beiden Türme stehen hier halbkreisförmig vor und liegen am weitesten Punkt ihres Radius 3,5 Meter vor dem Mittelbau. Mittelbau ist von einem Giebel besetzt. Der Durchgang war früher zur Feldseite mit zwei Torflügeln versehen, die nicht erhalten sind. 1934 angebracht und entspricht nicht den ursprünglichen Sicherungsanlagen. Auf der Stadtseite lautet die Inschrift S.

Datum der Restaurierung sowie der Gründung des Deutschen Reiches. Eine andere Inschrift befindet sich auf der Feldseite. Rechts der Turm der Petrikirche, davor die historischen Salzspeicher. Funktionsgemäß sind die Feld- und die Stadtseite sehr unterschiedlich gestaltet. Während die Stadtseite reich mit Fenstern geschmückt ist, wäre eine solche Ausstattung zur Feldseite angesichts der erwarteten Gefechtssituationen unpassend gewesen. Zur Feldseite zeigen daher nur wenige kleine Fenster. Außerdem ist das Mauerwerk von Schießscharten durchsetzt.