Das Heilige in östlicher und westlicher Mystik PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Niklaus von Flüe wurde in eine Obwaldner Bauernfamilie geboren. Sein Vater war Heinrich von Flüe, seine Mutter hiess Hemma Ruobert. Von 1440 bis 1444 nahm Das Heilige in östlicher und westlicher Mystik PDF von Flüe als Offizier am Alten Zürichkrieg teil.


Författare: Andrea Konrad.
Zielsetzung dieser Arbeit ist es, Bereiche der modernen Esoterik aus dem Blickwinkel der Wissenschaft, insbesondere der Philosophie, zu betrachten. Zum Inhalt hat die Untersuchung das Heilige in der östlichen und westlichen Mystik. Die dabei angewendete Methodik geht zuerst von der Bestimmung des Unheiligen aus, um dadurch in weiterer Folge zu einer Definition des Heiligen zu gelangen. Darüber hinaus werden im Laufe der Arbeit Unterschiede und Gemeinsamkeiten von östlicher und westlicher Mystik vergleichend festgestellt.

Dieses Buch wendet sich gegen die materialistische, empirischlogische, metaphysikfeindliche Einseitigkeit des Positivismus unseres vergangenen Jahrhunderts ausgehend vom Wiener Kreis.

Niklaus mit dem Einverständnis seiner Frau seine Familie, um Einsiedler zu werden. In seiner Klause führte er als Bruder Klaus ein intensives Gebetsleben. Der Schwerpunkt seiner Betrachtungen war die Vertiefung in das Leiden Christi. Immer wieder will er von intensiven Visionen heimgesucht worden sein, die ersten sollen sogar schon im Mutterleib stattgefunden haben. Einige seiner Nachkommen bekleideten hohe Ämter und erwarben politischen Einfluss.

Landammann und Richter, aber auch als kluger Kopf und gottesfürchtiger Eremit in die Geschichte der Schweiz einging. März 1487 starb Bruder Klaus nach hartem Todeskampf auf dem Boden seiner Zelle. Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir. Niklaus von Flüe erlangte weithin Bekanntheit als Seelsorger und geistlicher Berater nicht allein für die Landbevölkerung, sondern auch als Ratgeber für ausländische Staatsoberhäupter im Europa des 15. Niklaus von Flüe war auch als Mystiker an weltlichen Dingen interessiert.

Er beobachtete die politischen Ereignisse und wurde in solchen Angelegenheiten um Rat gefragt. Eine kritische Sichtweise seiner Rolle in Zusammenhang mit dem Stanser Verkommnis lieferte der marxistische Historiker Konrad Farner: jenes sei die Sanktionierung der Unfreiheit und der Herrschaft, indem darin das gemeinsame Vorgehen der Herrschenden gegen besitzlose Revoltierende vereinbart worden sei. Der Ratschlag Macht den Zaun nicht zu weit! Maxime Mischt Euch nicht in fremde Händel!

Niklaus von Flües Grab in der Pfarrkirche Sachseln wurde schon bald nach seinem Tod zu einem der wichtigsten Pilgerorte der Schweiz. Im Jahre 1649 erteilte Papst Innozenz X. Der Gedenktag im Evangelischen Namenkalender ist gleichwohl der 21. Benedikt von Nursia wird dort am 11.

Mai 1940 befürchtete die Schweiz einen deutschen Angriff. Ort Waldenburg erschien eine grosse, hell leuchtende Hand am Himmel. Die Menschen dachten an die schützende Hand des Landespatrons Bruder Klaus, und man sprach vom Wunder von Waldenburg. Die Schweiz blieb vom Krieg verschont. Niklaus von Flüe ist in zahlreichen katholischen Pfarreien Namens- und Schutzpatron, viele Kirchengebäude tragen sein Patrozinium. Eine Liste dieser Kirchen befindet sich im Artikel Bruder-Klaus-Kirche.

Carl Gustav Jung hielt Niklaus von Flüe für den Prototyp eines Mystikers über religiös-konfessionelle Spaltungen hinweg. Jungs hauptsächliche Quellengrundlage für seine Bruder-Klaus-Rezeption war die Edition der Visionen durch Pater Alban Stöckli. Jung zitierte daraus eine Visionsbeschreibung aus einer dem 15. Die Schweizer Psychologin Marie-Louise von Franz schrieb ein unter Theologen umstrittenes Buch über Die Visionen des Niklaus von Flüe, in der sie neun Visionen ausführlich aus tiefenpsychologischer Sicht interpretierte. Jungs, dieses sogenannte Radbild bilde einen Versuch Bruder Klausens, sein Urerlebnis in eine ihm verständliche Form zu bringen. Doch der Zusammenhang zwischen Radbild und Vision ist umstritten.

Auch existierten keine zuverlässigen Quellen, die eine abstrakte Radskizze von Bruder Klaus belegen, ebenso wenig wie für die Annahme einer schrecklichen Gottesvision. Der Einsiedler erhielt als Geschenk das gemalte Andachtstuch und besass keine Skizze, wonach dann das Tuch entstanden sein sollte. In diesem Meditationstuch sei keine Häresie festzustellen. Das Leben und Wirken von Nikolaus von Flüe diente als Vorlage für zahlreiche künstlerische Adaptionen. Hier ist nur eine kleine Auswahl aufgelistet. Maria Dutli-Rutishauser: Der Hüter des Vaterlandes. Hans Rudolf Hilty: Bruder Klaus oder Zwei Männer im Wald.

Eugen Rentsch Verlag, Zürich 1981, ISBN 3-7249-0531-9. Martin Winklbauer: Der Bauer in der Kutte. Manfred Züfle: Ranft, Erzählung und Erzählung der Erzählungen. Mai 1947, anlässlich der Feier zur Heiligsprechung. Johann Baptist Hilber: Messe zu Ehren des Hl. Arthur Honegger: Nicolas de Flue, szenisches Oratorium, 1940. Albert Jenny: Das Wunder, Instrumentalsätze zum Geistlichen Spiel anlässlich der Heiligsprechung des hl.