Das Buch der Vierzig Hadithe PDF

Das Weltethos ist die Formulierung eines Das Buch der Vierzig Hadithe PDF an ethischen Normen und Werten, der sich aus religiösen, kulturellen und zum Teil auch aus philosophischen Traditionen der Menschheitsgeschichte herleiten lässt. Das Projekt Weltethos ist ein Versuch, die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen zu beschreiben und ein gemeinsames Ethos, ein knappes Regelwerk aus den Grundforderungen aufzustellen, welche von allen akzeptiert werden können. Der Initiator des Projekts ist der Theologe Hans Küng.


Författare: Al-Nawawi.
Der arabische Begriff Hadith bezeichnet eine Überlieferung, die eine Aussage des Propheten Muhammad (gest. 632) mitteilt oder von einer Handlung des Propheten berichtet. Das Wissen um die Überlieferungsketten und die Sammlung von Hadithen wurden bald ein zentraler Bestandteil muslimischer Gelehrsamkeit. Darüber hinaus erfüllten gerade die Hadithe den Anspruch des Islam, den Gläubigen einen modellhaften Lebensentwurf anzubieten, der alle Aspekte des Alltags und des gesamten Lebens umfaßt: „Im Gottgesandten habt ihr doch ein schönes Beispiel“ (Koran 33:21.)
Der berühmte syrische Gelehrte Yahya ibn Sharaf al-Nawawi (1233-1277) traf aus der umfangreichen Hadithliteratur eine pointierte Auswahl, die er das Buch der vierzig Hadithe nannte und das die zentralen Lehren des Islam beinhaltet: „Jeder dieser vierzig Hadithe ist ein gewaltiger Pfeiler von den Pfeilern der Religion. Von jedem dieser Hadithe haben Gelehrte verschiedentlich gesagt, er sei der Dreh- und Angelpunkt des Islam oder er enthalte die halbe Glaubenslehre des Islam oder ein Drittel davon oder doch etwas Vergleichbares.“ Bis heute stellt das Buch der vierzig Hadithe eine Art Katechismus des islamischen Glaubens dar, es ist in allen islamischen Ländern populär.
Die neue Ausgabe bringt neben der Übersetzung der Hadithe an-Nawawis Einleitung und seine ausführlichen Erläuterungen. Sie werden ergänzt durch eine Übersetzung des Kommentars von Ibn Daqiq al-id, eines der ältesten Kommentare zum Buch der vierzig Hadithe. Zusammen mit dem Kommentar des Herausgebers dieser Ausgabe zeigt der Band damit sowohl die muslimische als auch die westliche Perspektive auf eine der berühmtesten Hadithsammlungen.

Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele. Ein wichtiges Beispiel für die Gemeinsamkeiten in den Religionen, aber auch nicht religiösen Ansichten ist das Prinzip der Goldenen Regel. Alle Religionen und Kulturen kennen dieses Prinzip der Gegenseitigkeit. In Form eines deutschen Sprichworts aus dem Judentum lautet es: Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu. Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?

Judentum: Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Tue nicht anderen, was du nicht willst, das sie dir tun. Christentum: Alles was Ihr wollt, dass Euch die Menschen tun, das tut auch Ihr Ihnen ebenso. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Levitikus 19,18 AT, Lukas 10,27, Matthäus 19,19, Matthäus 22, 39, Römer 13,9, Galater 5,14. Islam: Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. In der Religion gibt es keinen Zwang. September 1993 trafen sich in Chicago Vertreter vieler verschiedener Religionen zum Weltparlament der Religionen, um ein Regelwerk zusammenzustellen, das die Menschenrechtserklärung von 1948 ethisch begründen sollte. 500 Menschen aus 125 Religionen und religiösen Traditionen. Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau. Die Grundforderung lautet: Jeder Mensch muss menschlich behandelt werden!