Credo: Ich glaube an Gott PDF

Sie wird mehrfach im NT erwähnt. Wir, die vorbereitende Frauengruppe, haben uns aber auf eine Geschichte konzentriert, credo: Ich glaube an Gott PDF Geschichte der Begegnung von Maria mit Jesus, dem Auferweckten, am Ostermorgen. Und Sie, liebe Teilnehmende, werden hören, zu was uns diese Geschichte inspiriert hat, Zug um Zug, Station um Station.


Författare: Christoph Stockert.

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie – Praktische Theologie, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Philosophisch-Theologisches Seminar), Veranstaltung: Der christliche Glaube in Geschichte und Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben mittlerweile in einer schnelllebigen und hoch technologisierten Wissensgesellschaft, in der angesichts der erheblichen Menge an unmittelbar verfügbaren Informationen keine wichtigen Fragen des Lebens mehr offen zu sein scheinen, zumal die Wissenschaft in vielerlei Disziplinen ständig Fortschritte verzeichnen kann. Zweifellos ist die Wissenschaft von großer Bedeutung. Allerdings kann auch sie nach wie vor nicht die entscheidenden Fragen des Lebens beantworten oder gar Orientierung und Halt in unserem Leben bieten. In diesem Fall muss an die Stelle des Wissens der Glaube treten. Wie Huber feststellt, sind für viele Menschen religiöse Themen und somit auch der christliche Glaube nach wie vor sehr bedeutsam:
"Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hält die Mehrzahl der Menschen in Europa, auch im deutschen Sprachraum, religiöse Themen für wichtig. Ebenso sind die Menschen mehrheitlich davon überzeugt, dass der christliche Glaube ungebrochen aktuell ist; in wachsendem Maß bejahen sie den Wunsch nach einer religiösen Erziehung, sowie die Bedeutung des Gebets für das persönliche Leben" (2009: 11).
An Gott zu glauben heißt jedoch, sich an Gott als Schöpfer der Welt als Grund und Ursprung allen Seins zu wenden und für die Gaben der Schöpfung dankbar zu sein. Im Laufe dieser Arbeit sollen zunächst die Grundzüge des christlichen Glaubens skizziert werden. Anschließend erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Frage, was es eigentlich bedeutet, an Gott den Schöpfer zu glauben.

Wir werden diesen Weg also noch einmal gehen: vom Grab und der großen Trauer, über das erste Sehen und doch noch nicht Erkennen, bis hin zur freudigen Erkenntnis. Ein Weg also vom Finsteren zum Licht, vom Tod zum neuen, auferweckten Leben. Alles, was uns da erzählenswert erschien, das haben wir in die Liturgie hineingelegt, das Abendmahl eingeschlossen. Das alles zusammengenommen ist für heute unsere Predigt. Geist G-ttes, das Leben tritt uns neu entgegen. Unsere Hilfe kommt von G-tt, unserem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält in Ewigkeit und nicht preisgibt das Werk Seiner Hände. Lang ist es her, dass sie zu uns kam in unsere kleine jüdische Gemeinde in Nordafrika.

Geboren ist sie in Magdala, das ist ein Fischerstädtchen am See Genezareth in Judäa. Dort wuchs sie auf, dort lebte sie als unabhängige Frau in ihrem eigenen Haushalt. Es gab eine lange schlimme Zeit, da nannte man sie Maria, die Besessene. Dann begegnete ihr Jesus von Nazareth, er vertrieb die bösen Geister, die sie plagten und heilte sie. Er wurde ihr Meister, sie war eine von denen, die ihm folgten. Maria aus Magdala nannten sie die Leute in dieser Zeit.

Sie hörte seine Lehre, sie sah, wie er lebte und wie er Menschen heilte. Sie diente ihm mit allem, was sie hatte: mit ihrem Vermögen, ihrer Arbeitskraft, ihrer Liebe und ihrer Treue. Ja, sie folgte ihm, den ganzen Weg bis hinauf nach Golgatha. Sie stand unter seinem Kreuz, als er starb. Drei Tage lang war sie selbst wie tot, das hat sie uns erzählt. Er selbst, ihr auferweckter Meister, schickte sie zu den Freunden, damit sie ihnen alles erzählte. Menschen, die trauern, machen groteske Sachen, tun sinnlose Dinge, die kein anderer versteht.

Kaufen teures Salböl, einen Leichnam zu salben, obgleich das nur Lebenden gut tun. Sie gehen zum Grab, immer wieder, und wenn sie weggehen, dann nur, um wieder hinzugehen. Um zurückzugehen, zurück in das, was vergangen ist, aber was nicht vergeht. Weil es nicht losgelassen, sondern festgehalten wird. Der Tote kann nicht gehen, denn ich halte ihn fest. Ich kann nicht gehen, denn der Tote hält mich fest.