Corporate Governance und Besteuerung: PDF

Begriff wird aber zumeist normativ in dem hier definierten Sinne verwendet. 2 Definition für Staat und Verwaltung 1. Der Aspekt gesellschaftlicher Verantwortung ist allerdings in den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, Neufassung 2000 enthalten. Corporate Governance sind als Corporate Governance und Besteuerung: PDF eines – nicht verbindlichen – gemeinsamen und Mindeststandards weniger umfassend als TQM bzw.


Författare: Jens Stenert.
„Corporate Governance“ – dieser Anglizismus ist seit nunmehr über zehn Jahren Gegenstand juristischer und wirtschaftswissenschaftlicher Debatten. Unzählige Aufsätze und Monografien sind seitdem hierzu geschrieben worden, und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht. Die unterschiedlichsten Verbindungen zwischen Corporate Governance und anderen Themenkomplexen wurden bereits analysiert: „Internationalisierung der Rechnungslegung und Corporate Governance“, „Corporate Governance und Jahresabschlussprüfung“, „Corporate Governance und Transparenz“, „Familienunternehmen und Corporate Governance“, „Wirtschaftsprüfung und Corporate Governance“, „Corporate Governance und Vertrauen“, „Corporate Governance und Unternehmenskauf“, um nur einige zu nennen.
Auch zu „Corporate Governance und Besteuerung“ sind die ersten Beiträge erschienen. Je mehr man sich mit dem einen wie dem anderen Bereich beschäftigt, desto mehr gegenseitige Einflüsse und Verbindungen lassen sich erkennen, die es Wert sind, ausführlicher dargestellt und analysiert zu werden. Eine vollständige Analyse dieses Themenkomplexes kann eine einzige Arbeit jedoch nicht leisten. Die vorliegende Dissertation behandelt daher einen Teilaspekt: den Einfluss des Steuerrechts auf die Pflichten und die Besetzung des Managements von Aktiengesellschaften.

Unternehmen, die auch die gesellschaftliche Verantwortung aufnehmen. Speziell an den Staat als Eigentümer richten sich die OECD-Leitsätze zu Corporate Governance in staatseigenen Unternehmen, siehe dazu unten. Anforderungen, die heute weitgehend als „Corporate Governance“ bezeichnet werden. Unternehmen werden gebildet, um Dienstleistungen mit öffentlichem Charakter mit mehr organisatorischer Autonomie erbringen zu können. Die Funktion der Corporate Governance öffentlicher Unternehmen ist es, dafür zu sorgen, dass diese einerseits ihren Unternehmenswert erhalten und andererseits die ihnen gesetzten politischen Ziele umsetzen. Unternehmen schaffen sich ihre Existenzberechtigung durch mehr Effizienz, mehr Effektivität und innovativere Leistungserbringung im Vergleich zur öffentlichen Verwaltung.

Anforderungen an die öffentliche Leistungserbringung erfüllen. Der Staat steht in einem Interessenkonflikt: seine Interessen als Eigentümer und seine Interessen als Gewährleister der öffentlichen Versorgung sind nie vollumfänglich harmonisierbar. Vielen Gemeinwesen fehlt eine klare, transparente Vorstellung darüber, was sie mit ihrer Beteiligung an einem öffentlichen Unternehmen erreichen wollen. Unternehmen verfügen heute mehrheitlich über zu wenig klare Zielvorgaben der politischen Behörden. In stufengerechten Controlling-Kreisen sind solche Ziele vorzugeben und zu kontrollieren. Die Boards öffentlicher Unternehmen spiegeln den inhärenten Konflikt zwischen Markt und Politik. Sie sind anspruchsvoller und komplexer als ihre rein privaten „Kollegen“.

Die Boards öffentlicher Unternehmen sind oft zu wenig bewusst organisiert. Dies betrifft ihre Besetzung, ihre Aufgaben, ihre Verantwortung, ihre Rolle im Unternehmen, und nicht zuletzt die Evaluation ihrer Leistung. Wo ein Markt besteht sollte eine Regulierungsstrategie formuliert und die Eigentümerstrategie entsprechend angepasst werden. Der vollständige Text in der jeweils aktuellen Fassung ist auf der Website der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex verfügbar.