Cambo-les-Bains – Hasparren 1:25.000 PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Bayonne liegt im französischen Teil des Baskenlandes am Zusammenfluss der Cambo-les-Bains – Hasparren 1:25.000 PDF Adour und Nive. Bayonne nach Pau die zweitgrößte Stadt im Département Pyrénées-Atlantiques. Bayonne ist heute faktisch mit Biarritz und Anglet zusammengewachsen.


Författare: Collectif Ign.

Bayonne hieß zu gallo-römischer Zeit Lapurdum, dessen Name sich in dem der Landschaft Labourd erhalten hat. Es gehörte zum Lande des Volksstamms der Tarbelli und war schon im 3. Jahrhundert Festung, Handelsplatz und Haupthafen der Provinz Novempopulana sowie wohl seit dem 6. Sie hoben die Freiheiten und den Wohlstand der Stadt, die von König Johann Ohneland 1215 kommunale Rechte erhielt. Der französische König nahm den Einwohnern das Recht, den Maire vorzuschlagen und verminderte die Zahl der Munizipalitätsmitglieder immer mehr.

Die Mairie, nun Gouvernement von Bayonne genannt, verlor so an Attraktivität. Dieses Gouvernement nebst der Hälfte der Steuern gab später Heinrich IV. An Wichtigkeit hatte Bayonne bereits etwas verloren, als die Mündung des Adour Ende des 15. Jahrhunderts versandete und der Fluss sich 11 km weiter nordwärts wandte, so dass nur noch Fahrzeuge von 25 bis 30 Tonnen in die Stadt gelangen konnten. Von dieser Entwicklung profitierten die Fischerdörfer Vieux-Boucau-les-Bains und Kap Breton.

Das mächtig gewordene Spanien suchte Bayonne 1523 zu erobern, doch die Flotte Karls V. Jahrhunderts seinen Wohlstand noch nicht verloren hatte, beweist die Seeexpedition, die 1627 auslief, um die von den Engländern blockierte Insel Île de Ré zu verproviantieren, was sie auch entschlossen ausführte. 1640 soll in Bayonne das nach der Stadt benannten Bajonett erfunden worden sein. Der 1674 wieder erneuerte Krieg mit Spanien veranlasste Ludwig XIV.