Brustkrebs? PDF

Brustkrebs? PDF und wie wird sie sein? Ich spürte ein unangenehmes Gefühl in und an meiner Brust. Ich fand dafür Erklärungen, schob es bei Seite und war sicher, das vergeht wieder.


Författare: Ina Visscher.
Die Autorin, Ina Visscher, wurde 1951 in der damaligen Stadt Rheydt in Nordrhein-Westfalen geboren, wo sie in einer Familie mit vier Geschwistern aufwuchs. Dort besuchte sie auch die Schule.
Schon in jungen Jahren reifte in ihr der Wunsch, angeregt durch das Wirken Albert Schweitzers, kranken Menschen zu helfen. Eine entsprechende Ausbildung ermöglichte es ihr – zwar nicht in Afrika – aber in Deutschland, kranken Menschen zur Seite zu stehen. Während der letzten zwanzig Jahre war sie in der Pharmabranche tätig. Fast genauso lange wohnt sie in den Niederlanden.
In diesem Buch schildert die Autorin ihre eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung Krebs. Sie möchte damit anderen betroffenen Frauen Mut und Kraft geben, diese Krankheit durchzustehen, wie sie selbst es geschafft hat, um nach dem Krebs ein besonderes und erfülltes Leben führen zu können.

Nach 3 Tagen wurde es schmerzhaft, das unangenehme Gefühl. Ich versuchte es zu verdrängen, dachte an vieles, aber immer noch nicht an Krebs! Ein Wochenende in Amsterdam war geplant, Freitag fuhren wir los. Mit mir und im Gepäck diese sich immer wieder in den Vordergrund drängenden Schmerzen. Amsterdam war schön, das Wetter brilliant und so vergaß ich immer wieder zwischendurch, das etwas mit mir nicht so ganz in Ordnung ist. Zu den Schmerzen in der Brust gesellten sich fast zeitgleich starke Schmerzen in der Wirbelsäule.

Ein Abtasten, ein Erfragen des Verlaufs dieser Erkrankung, erbrachte die Diagnose Brustentzündung. Ich erhielt ein Rezept, Penicillin sollte schnell helfen, kühlen war ein Rat der Ärztin, auch sollte Quark auf der Brust schnelle Linderung bringen. Nichts half, alles wurde schlimmer, am Freitag war ich wieder bei ihr. Inzwischen hatte sich einiges ergeben das mich sehr beunruhigte und verunsicherte. Eine Bekannte, Apothekerin in einer Uniklinik, erklärte mir, das mein verschriebenes Penicillin nicht helfen kann. Sie riet mir dies der Ärztin zu sagen, riet mir eventuell den Arzt zu wechseln, oder aber die Notfallambulanz einer Klinik aufzusuchen um an das richtige Medikament zu gelangen. Am Freitag sprach ich die Ärztin an, erklärte ihr behutsam das ich sehr verunsichert sei und gab mein Wissen über ein eventuell falsches Medikament an sie weiter.

Sie meinte, ich solle mir keine Sorgen machen, das wäre das Medikament erster Wahl. Ich kam ihr wieder mit dem nicht wirkendem Penicillin, mit der Bitte mir das andere zu verschreiben. Besorgt und unzufrieden ging ich nach Hause, rief meine Bekannte an, nannte ihr das neue Medikament und erfuhr, das dies nicht höher dosiert sei, sondern der Wirkstoff noch geringer! Und wieder bat sie mich darum in eine Klinik zu gehen, oder einen anderen Arzt aufzusuchen.