Beten mit Mutter Teresa PDF

Louise de la Vallière, Porträt von Jean Nocret, ca. Françoise Louise de La Baume Le Blanc, die bald mit ihrem zweiten Vornamen gerufen wurde, entstammte altem, aber verarmtem Adel, der eigentlich in Bourbonnais ansässig war. Sie war die Tochter eines Kavallerieoffiziers, Laurent de la Baume le Blanc, Seigneur von La Vallière, Gouverneur des Königsschlosses zu Amboise, und beten mit Mutter Teresa PDF Françoise Le Prévost.


Författare: Roswitha Kornprobst.
Mutter Teresa fasziniert die Menschen weit über kirchliche Kreise hinaus. Ihr Leben ist ein überzeugendes Beispiel christlicher Nächstenliebe – es zeigt, wie viel Gutes ein einziger Mensch vollbringen kann, wenn er konsequent und voller Vertrauen auf die Hilfe Gottes seinen Weg geht.
Dieses Buch bietet eine Auswahl von persönlichen Gebeten und spirituellen Texten Mutter Teresas, in denen die schlichte, lebensnahe Frömmigkeit dieser bemerkenswerten Frau, die so überzeugend die Einheit von Glaube und Liebe gelebt hat, zum Ausdruck kommt. Roswitha Kornprobst, die Mutter Teresa noch persönlich kennen gelernt hat, hat der Gebetssammlung eine kurze Einführung in die Spiritualität des „Engels von Kalkutta“ vorangestellt.
Ein Buch, das dazu einlädt, die von tiefer Frömmigkeit geprägten Gebete der 2003 seliggesprochenen Ordensgründerin mitzusprechen und so den eigenen Glauben zu vertiefen.

Louises Vater starb 1651 oder 1654, und ihre Mutter heiratete am 2. Nach dem Tod Herzog Gastons von Orléans zog seine Witwe mit ihren Töchtern in den Palais du Luxembourg in Paris, und die inzwischen 16-jährige Louise und deren Eltern begleiteten sie. Louise blieb die Freundin von Gastons Töchtern, unter denen ihr Marguerite-Louise besonders zugetan war. Durch den Einfluss einer entfernten Verwandten, Madame de Choisy, wurde Louise de La Vallière Ehrendame von Henrietta Anne Stuart, genannt Madame, die Schwester des englischen Königs Karl II.

Alter wie Louise stand und gerade am 31. Zur Vermeidung eines Skandals und weiterer Irritationen mit ihren Eltern vereinbarte Henrietta im Juli 1661 mit Ludwig XIV. Schein drei von ihr ausgewählten Hofdamen seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Neben zwei Hofdamen aus dem Gefolge der Königin, Mademoiselle de Pons und Mademoiselle de Chimerault, war auch Henriettas Ehrendame Louise für diese Ablenkung vom Techtelmechtel zwischen Ludwig und seiner Schwägerin vorgesehen. Louise und der König versuchten zwar ihre Liaison geheimzuhalten, die aber dennoch bald ein offenes Geheimnis am Hof wurde. Als etwa Ludwig bei einer von seiner Mutter arrangierten Lotterie ein diamantenbesetztes Armband gewann, überreichte er es Louise, die es zwar zurückgab, aber vom König das Kompliment erhielt, ihre Hände seien zu schön, um es nicht zu behalten. Louise ihrerseits schenkte dem König einen von ihrem geringen Lohn als Hofdame erworbenen Pelzmantel.

Mit seiner Mätresse unternahm der König öfters Reitausflüge zum damals noch nicht ausgebauten Schloss Versailles, das als Liebesversteck des Paars diente. Im Februar 1662 kam es aber zwischen Ludwig und seiner Geliebten zu einem ernsten Konflikt, weil Louise es ablehnte, ihm über ihr Treffen mit ihrer intriganten Freundin Anne-Constance de Montalais zu berichten. 1662 richtete Ludwig zu Ehren seiner Mätresse vor dem Palais des Tuileries ein Reiterfest für seine Höflinge, genannt Caroussel, aus. Louise, die an mancherlei vom König veranstalteten Festen teilnahm, wurde viel angefeindet und war Ziel gehässiger Intrigen. Während ihrer ersten Schwangerschaft wurde Louise aus den Diensten Henriettas entlassen und musste in ein ihr von Ludwig geschenktes kleines Landhaus, den im Garten des Palais Royal gelegenen Palais Brion, umziehen. Dort wurde alles unter der Oberaufsicht des Finanzministers Colbert für die geheime Niederkunft vorbereitet und am 19. Louise führte nun ein einsames Leben und die Damen mieden sie, was den Monarchen verdross.