Berufe der Lagerlogistik / Logistische Prozesse PDF

Zur Navigation springen Berufe der Lagerlogistik / Logistische Prozesse PDF Suche springen Fachlagerist ist ein Ausbildungsberuf, der den Ausbildungsberuf Handelsfachpacker abgelöst hat. Zu den vorwiegenden Aufgaben gehören der Warenein- und ausgang sowie Kontrolle von Lagerbeständen. Die Tätigkeiten beim Wareneingang umfassen unter anderem die Entgegennahme von Waren, Kontrolle auf Unversehrtheit und Vollständigkeit der Lieferung sowie das Einlagern der Ware.


Författare: Paul Tebroke.
– enthält praxisbezogene, auf das Lehrbuch abgestimmte Situationsaufgaben
– setzt das Lernfeldkonzept konsequent um und unterstützt eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung
– unterstützt den individuellen Lernprozess durch unterschiedliche Zugänge, Lösungsprozesse und/oder Lernergebnisse

Der Verdienst von Fachlageristen liegt zumeist im unteren bis mittleren Einkommensbereich. Eine tarifliche Bruttogrundvergütung liegt bei 2. Dieser Verdienst kann jedoch bei Tätigkeiten in verschiedenen Branchen stark abweichen, beispielsweise bei einer tariflichen Eingruppierung gemäß Chemietarif E4 2. Die Ausbildung als Fachlagerist kann durch die darauf aufbauende Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik ergänzt werden.

Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2018, ISBN 978-3-427-31530-8. Planung, Struktur, Steuerung und Kosten von Systemen der Intralogistik. Springer Vieweg, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-03142-8. Diese Seite wurde zuletzt am 3. März 2019 um 00:01 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die Mathematische Logik siehe ebenda. Der Ursprung der Logistik liegt im militärischen Bereich, in den 1960ern und 70ern verbreitete sie sich auch in der Wirtschaft. Der Großteil der modernen Fachliteratur befasst sich mit der Logistik von Unternehmen. Der Begriff der Logistik wurde über die folgenden Jahrzehnte immer weiter ausgedehnt. Besonderheit ist dabei meist die Anlieferung an der Produktionsstraße nicht nur „just-in-time“, sondern für flexible Fertigung auch „just-in-sequence“.

Historisch hat die Logistik ihren Ursprung im Militärwesen. Schon eine römische Legion verfügte über einen Tross für die Versorgung und den Nachschub der Truppe. Viele Militärlogistiker fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in der Wirtschaft Arbeit, sodass sich der Begriff Logistik auch dort ausbreitete. Diese Sichtweise hat sich in den folgenden Jahren Schritt für Schritt erweitert. Nachdem die logistischen Optimierungspotenziale in der abgegrenzten Abteilung erschöpft waren, folgte der Aufstieg der Logistik in der Unternehmenshierarchie. In den 1980er Jahren wurde die Logistik als Querschnittsfunktion eines Unternehmens dargestellt.

Ihre Aufgabe änderte sich hin zu der optimalen Gestaltung aller logistischen Prozesse vom Wareneingang bis hin zum Warenausgang eines Unternehmens. Dadurch gelang es den Unternehmen, weitere Prozessoptimierungen umzusetzen. In den 1990er Jahren entstand der Gedanke der Optimierung kompletter Wertschöpfungsketten, der Supply Chains. Um das Jahr 2000 wandelte sich die akademische Betrachtung der Logistik erneut.

Die festen Supply Chains wichen den Gedanken von losen Logistiknetzwerken, deren verschiedene Teilnehmer jeweils für sich ein lokales Optimum in den Logistikprozessen anstreben, um so Vorteile für das gesamte Netzwerk zu generieren. Die Logistik ist mit einem Umsatz von 222 Mrd. Beschäftigten im Jahr 2011 die drittgrößte Branche in Deutschland. In Europa wurden 2009 fast 900 Mrd. Euro umgesetzt, bei einem Weltumsatz von 4200 Mrd.

Die Wirtschaftswissenschaften befassen sich mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten der Logistik. Prozesskostenrechnung Kosten der einzelnen Prozesse in einem System ermittelt, aber auch Einflussfaktoren der einzelnen Ströme und deren Auswirkungen. Die Volkswirtschaftslehre untersucht die Logistik vor allem als Branche. Untersucht wird aber auch welche Eigenschaften der Logistikmarkt aufweisen muss um optimal zu funktionieren.

Gerade durch die Globalisierung ist es in diesem Bereich zu größeren Veränderungen gekommen. Die Ingenieurwissenschaften beschäftigen sich mit der technischen Ausführung der Transporteinrichtungen und Ausgestaltung der Transportnetzstrukturen. Das Operations Research hat viele mathematische Modelle entwickelt die durch logistische Problemstellungen motiviert sind. Bekannt sind beispielsweise Standortmodelle: Sie versuchen in der Regel einen Unternehmensstandort in der Ebene so zu platzieren, dass die entstehenden Transportkosten minimiert werden.

Die Ziele der Logistik sind die Erbringung einer hochwertigen Leistung, Qualität und Kostensenkung. Beispielsweise wird ein hoher Lagerbestand zwar die Fehlmengenkosten vermindern sowie die Lieferbereitschaft erhöhen, jedoch steigen dadurch automatisch die Lagerhaltungskosten. Die Logistik-Kostenrechnung dient hierbei als Instrument zur Ermittlung des Optimums. Generell wird versucht, überflüssige Transporte zu vermeiden. So kann es sein, dass ein Zulieferer mehrere Teile zusammen montiert, weil hierdurch unter dem Strich weniger Transportarbeit anfällt. Diese hat dann auch andere Auftraggeber, setzt z. Sobald dieser Teil reibungslos funktioniert, liegt es auf der Hand auch die Terminplanung mit der Bestellung der Vorprodukte und dem Versand der Fertigprodukte hiermit zu verknüpfen.

Alle Fachabteilungen haben durch ein Warenwirtschaftssystem die gleiche Informationsbasis. Schließlich erfolgt die Bewertung aller Vorgänge unter buchhalterischen Gesichtspunkten. Transport, Umschlag, Lagerung, Bereitstellung, Beschaffung und Verteilung von Gütern, Personen, Geld, Informationen und Energie und deren Steuerung, Kontrolle und Optimierung. Transport von Gütern vom Produzenten zum Kunden oder vom Verkäufer zum Endkunden. Waren aus dem Lager zum Produktionsort zu transportieren, Mitarbeiter mit Informationen und Arbeitsmaterialien zu versorgen usw. Eine Aufgabe der Distributionslogistik ist die rechtzeitige Planung anhand von allgemeinen Verkehrsverboten, gesetzlichen Feiertagen und zeitlichen Einschränkungen.