Auswirkungen gesellschaftlicher Änderungen auf das Mietrecht PDF

Das Institut des Eigentums ist außer in der Rechtswissenschaft Gegenstand verschiedener Wissenschaften. Vom Eigentum zu unterscheiden ist der Besitz, der sich auf die tatsächliche Herrschaft über eine Sache bezieht. Bei Miete auswirkungen gesellschaftlicher Änderungen auf das Mietrecht PDF Leihe fallen Eigentum und Besitz regelmäßig auseinander.


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Zum Werk
Das Werk ist der Tagungsband der 34. Fachgespräch-Mietrechtstage des Evangelischen Bundesverbandes für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis in Berchtesgaden.
Inhalt
– Die Verfassungsbeschwerde im Mietrecht – Hinweise für die Praxis
– Das Mietrechtsnovellierungsgesetz im Überblick
– Mietpreisbremse in der Praxis
– Verbraucherschutz – Widerrufsrechte des Mieters
– Green Lease – der nachhaltige Mietvertrag
– Nutzungsbeschränkungen und sonstige Regelungen des vertragsgemäßen Gebrauchs
– Verändertes Mobilitätsverhalten der Mieter
– Zugangsbeschränkungen – generationengerechtes Wohnen
– Änderungen im Mietverhältnis nach energetischer Modernisierung
– Modernisierung von Wohnraum und Mieterhöhung
– Aktuelle Rechtsprechung des BGH
Zielgruppe
Für Rechtsanwälte, Richter, Notare, Verwalter.

Der Eigentümer von Booten und Schiffen heißt Eigner, deren Zusammenschluss Eignergemeinschaft. Eigentum und Besitz werden sprachlich oft gleichgesetzt, sind jedoch im juristischen und ökonomischen Kontext streng voneinander zu unterscheiden. Der Begriff Eigentum wird meist nur in Gesellschaften oder Populationen gebraucht, in denen es eine rechtliche Unterscheidung von Eigentum und Besitz gibt. Den früheren Eskimo-Populationen war beispielsweise der Begriff des Eigentums unbekannt. Rechtlich wird zudem zwischen Eigentum und Vermögenswert unterschieden. Auch wenn Eigentum im Alltag oft mit Privateigentum gleichgesetzt wird, werden auch kollektive Verfügungsrechte an Sachen, die exklusiv von einer Gemeinschaft oder vom Staat ausgeübt werden, als Eigentum bezeichnet. Wurzeln des Eigentums gibt es wenig gesichertes Wissen.

Aus der Steinzeit kennt man Grabbeigaben, die den Toten mitgegeben wurden. Jahrtausend vor Christus entstanden in Mesopotamien die Tempelwirtschaft, in der in regionalen Zentren rund um den Tempel die Wirtschaft in der Hand der Priester lag und die Rechte zur Bewirtschaftung des Landes gegen Abgaben von der Tempelverwaltung vergeben wurde. Die überlieferte Reflexion über die Bedeutung von Eigentum beginnt mit den Werken von Platon und Aristoteles im antiken Griechenland. Die Gesellschaft dieser Zeit war noch ganz überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Platon entwarf in der Politeia das Konzept eines idealen Staates, in dem jeder die ihm angemessene Position einnimmt. So gibt es den Nährstand der Handwerker und Bauern, die auch in diesem Staat über Eigentum verfügen. Platon ist für Aristoteles das Ziel des menschlichen Lebens das Gute, nicht der Reichtum, der nur ein Mittel zur Erreichung dieses Ziels ist.

Das Institut des Eigentums entstammt nicht der natürlichen Ordnung, sondern ist Ergebnis der menschlichen Vernunft. Die frühe Kodifizierung des Rechts im antiken Rom war das Zwölftafelgesetz, das den Zweck hatte, die Konflikte zwischen den grundbesitzenden Patriziern und den Plebejern zu ordnen. Im römischen Recht gab es keine formale Definition des Eigentumsbegriffs, wohl aber verschiedene Formen des Eigentums. Satz 1 BGB weitgehend mit der inhaltlichen Bestimmung zur Zeit Ciceros übereinstimmt. Cicero setzte sich mit der Begründung von Eigentum auseinander. Grundstück nicht beliebig nutzen, wenn er damit den Besitz anderer beeinträchtigte, z. Entwässerungsgräben, deren Wasser auf fremden Grund abfloss.

Eine neue Sicht auf das Eigentum kam in der Patristik durch die Verbreitung christlich-jüdischer Gedanken auf, nach denen das Naturrecht mit dem göttlichen Recht gleichzusetzen ist. Bei den Germanen hatte sich der Stand der Wehrbauern und das Institut der Allmende entwickelt. Hausmarken, zum Beispiel Wappen und Brandzeichen. Der Kennzeichnung von Grundbesitz dienen die auf den Hermes-Kult zurückgehenden Grenzsteine. Für die Rechtsgeschichte im Mittelalter von besonderer Bedeutung war das Wiederaufleben römischen Rechts angestoßen von den Forschungen der Legisten an den Universitäten, allen voran der Universität Bologna.

Thomas von Aquin versuchte eine vermittelnde Position zwischen der Lehre des Aristoteles und den Auffassungen der Patristik zu entwickeln. Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Auffassung über das Eigentum ist die Lehre Wilhelm von Ockhams, der das als Eigentum bestimmte, was sich vor Gericht einklagen lässt. Thomas Hobbes, der philosophisch den Absolutismus stützte, entwickelte die Idee des Gesellschaftsvertrages, in dem der Einzelne seine Freiheitsrechte an einen zentralen, allmächtigen Herrscher überträgt. Als absoluter Regent legt dieser Gesetze fest und setzt sie durch. Nach Jean-Jacques Rousseau führt die Bildung von Eigentum dazu, dass der Mensch den Urzustand verlässt. Freiheit und das Eigentum an allem, was er besitzt. Locke ein Einfluss auf die amerikanischen Verfassungen, insbesondere die Virginia Bill of Rights von 1776 zugeschrieben wird, hatten die Schriften Rousseaus Einfluss auf die Französische Revolution.

Das innere Mein und Dein ist das Recht an der eigenen Person. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Der Begriff der Moderne und seine Abgrenzung zur frühen Neuzeit sind unscharf.