Aussprache und Phonologie im Altgriechischen PDF

Dies ist die gesichtete Version, die am 10. Nachfahren jener Griechen, die im Altertum die historische Landschaft Pontos besiedelten. Die Anzahl der Sprecher des Pontischen geht in Aussprache und Phonologie im Altgriechischen PDF generationenweise zurück, da es an öffentlichen Schulen nicht gelehrt wird und bestenfalls nur mündlich weitergegeben wird. Das Königreich Pontos erlangte seine größte Ausdehnung unter Mithridates VI.


Författare: Christos Karvounis.
Die beiden heute gebräuchlichen Aussprachemethoden geben das altgriechische Lautsystem nur eingeschränkt wieder. Christos Karvounis vergleicht die auf Erasmus von Rotterdam zurückgehende ›klassische‹ Vorstellung mit der heute ebenfalls verbreiteten, an das Neugriechische angelehnten Aussprache und analysiert auf dieser Grundlage die griechische Phonologie. Der breite Überblick über die alten Dialekte ermöglicht erstmals eine Gesamtauffassung der griechischen Sprache als einer Einheit – trotz aller Verschiedenheiten.

Die griechische Präsenz am Schwarzen Meer geht zurück bis in die Zeit der Antike. Die Forschung belegt die ersten Aktivitäten freier Händler und Abenteurer in der Zeit um 1000 v. Diese waren dort hauptsächlich auf der Suche nach Gold und Erzen. Handelsposten an der pontischen Küste zu permanenten Siedlungen zu entwickeln. Die Stadt Milet gründete mit Sinope die erste griechische Kolonie am Schwarzen Meer. Beziehungen untereinander wie auch zu den indigenen Völkern.

Die politische und kulturelle Dominanz der griechischen Städte am Pontos wird vor allem durch die Betrachtung der weiteren Entwicklung der indigenen Völker der Region offenbar, die im Laufe der Jahrhunderte zu großen Teilen griechische Kultur und griechisches Denken annahmen. Xenophon liefert hierin ausführliche Berichte über Land und Leute, Sitten und Gebräuche. In der Zeit Alexanders des Großen und seiner Nachfolger war die wirtschaftliche Macht der griechischen Städte auf ihrem Höhepunkt. Die Auswirkung der hellenistischen Kultur auf die eingeborenen Völker war enorm und hatte sie grundlegend in ihrer sozialen und kulturellen Entwicklung beeinflusst. Die Apostel Andreas und Petrus brachten das Christentum bereits sehr früh in die Region des Pontos.

Griechen eine Zäsur in ihrer Geschichte. Zu den bedeutenden pontischen Griechen des Mittelalters zählt der Humanist und Kardinal Bessarion. Jahrhundert wanderten weite Teile der Population insbesondere nach Russland und die Kaukasusregion ab. Als Folge des Aufstiegs der Jungtürken im 20. Jahrhundert wurden viele der ursprünglich mehr als 600. Seit den 1980er-Jahren nimmt die Diskussion zu, ob es sich dabei auch um einen Völkermord handelte. Die Ansiedlung der pontischen Flüchtlinge in Griechenland war mit enormen Problemen verbunden.

Das Land, das bis dahin eine Bevölkerung von nur etwa 5,5 Millionen hatte, sah sich nun einem Flüchtlingsstrom von insgesamt etwa 1,5 Millionen Menschen gegenübergestellt. Auf dem Land wurden die Pontosgriechen hauptsächlich auf ehemals türkischem Besitz in der nun griechischen Provinz Makedonien angesiedelt. Da allerdings die Zahl der aus Griechenland vertriebenen Türken kaum 500. Zusätzlich belastet wurde ihre ohnehin schon schwierige Lage durch eine Welle des Rassismus von Seiten der einheimischen Bevölkerung. Diese schlug den pontischen Flüchtlingen mitunter am heftigsten entgegen. Viele der Flüchtlinge brachten ihre berufliche Qualifikationen mit, wie beispielsweise in der Textil- und Tabakverarbeitung. Für die griechische Wirtschaft wurden sie zu einer quasi unerschöpflichen Quelle preiswerter Arbeitskraft und als solche auch ausgiebig genutzt.

Jahrhundert setzte eine signifikante pontische Wanderbewegung aus dem Osmanischen Reich insbesondere nach Russland und der Kaukasusregion ein. In der Folge bildete sich dort gewissermaßen eine zweite pontische Kultur, die selbständig neben jener an der türkischen Schwarzmeerküste existierte und sich entwickelte. Bis heute haben die Pontosgriechen sich eine eigene, traditionelle Volkskultur mit Gesängen und Tänzen bewahrt. Die Musik ist mit derjenigen der heute noch am Schwarzen Meer ansässigen Türken und Lasen verwandt. So existieren diverse Kulturvereine von Pontosgriechen oder auch andere Vereine, wie etwa der Fußballverein Apollon Kalamarias, der von Pontosgriechen zur Wahrung ihrer Identität 1926 gegründet wurde.

Die christlichen Pontosgriechen sind meist an ihren Familiennamen erkennbar. Diese weisen oft die Endung -idis bzw. Es handelt sich hierbei um patronymische Bildungen, die bereits im Altertum nachweisbar sind. Die Endungen -ides und -iades wurden an den Namen des Vaters gehängt, was ausdrücken sollte, wessen Sohn man ist.