Ausgewählte Schriften PDF

Die Upanishaden wurden am Ausgewählte Schriften PDF in dem Kanon der Veda aufgenommen. Offenbarungstexte, zu denen die Samhitas, Brahmanas, Aranyakas und letztlich eben die Upanishaden zählen.


Författare: Johann J. Winckelmann.

Johann Joachim Winckelmann: Ausgewählte Schriften
Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst:
Erstdruck: o.O. 1755 (anonym).
Erinnerung über die Betrachtung der Werke der Kunst:
Erstdruck in: Bibliothek der schönen Wissenschaften und freien Künste, hg. v. Christian Felix Weiße (Leipzig), 1. Jg., 5. Heft, 1759.
Von der Grazie in Werken der Kunst:
Erstdruck in: Bibliothek der schönen Wissenschaften und freien Künste (Leipzig), 1759.
Beschreibung des Torso im Belvedere zu Rom:
Erstdruck in: Bibliothek der schönen Wissenschaften und freien Künste (Leipzig), 1759.
Beschreibung des Apollo im Belvedere:
Entstanden 1756/59, Erstdruck in: Geschichte der Kunst des Altertums, Dresden 1764.
Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterrichte in derselben:
Erstdruck: Dresden 1763.
Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2014.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Winckelmanns Werke in einem Band. Herausgegeben von Helmut Holtzhauer, Berlin und Weimar: Aufbau, 1969 [Bibliothek Deutscher Klassiker].
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Im Zentrum der vedischen Religion stehen die im Veda dargebrachten religiösen Hymnen, so Opferrituale zugunsten der Gottheiten Indra, Agni und Vayu etc. Die Opferhymnen an die Götter, Gesänge, Opfersprüche und heilige Handlungen standen im Zentrum der Veden. Dies ist in den Upanishaden nicht so. Eine Upanishad im eigentlichen Sinn des Wortes hat keine sakralen oder rituellen Dinge mehr zum Thema.

Demgemäß ist die tatsächliche Zugehörigkeit dieser Texte zu einer der vier vedischen Sammlungen ohne Bedeutung für den Inhalt. Sie offenbart sich nicht dem Vedakenner oder Opferexperten, sondern dem denkenden und suchenden Menschen. Nunmehr daher die Selbstbezwingung des Pratardana, oder, wie es auch genannt wird, das innerliche Agnihotram. Nach der hinduistischen Tradition werden 108 Upanishaden anerkannt, die in einer mindestens 700 Jahre alten Liste in der Muktika-Upanishad aufgeführt werden. Die Texte wurden sowohl in Prosa als auch in Versform verfasst.