Arnold Vinnius – Institutionenkommentar – Schuldrecht PDF

Als römisches Recht arnold Vinnius – Institutionenkommentar – Schuldrecht PDF man das Recht, das ausgehend von der Antike, zunächst in Rom und später im ganzen römischen Weltreich galt. Während viele andere Errungenschaften der Antike ursprünglich von den Griechen stammen und von den Römern nur übernommen wurden, ist das römische Recht eine originäre Schöpfung der Römer ohne griechische Vorbilder. Das römische Recht war zunächst ein aus langjähriger Übung entstandenes Recht ohne geschriebene Gesetze, sogenanntes Gewohnheitsrecht.


Författare: Arnold Vinnius.

Arnold Vinnius war eine der Koryphäen der führenden juristischen Fakultät Hollands im 17. Jahrhundert. Holland erlebte während dieser Zeit sein goldenes Zeitalter. Die geistige und kulturelle Blüte zeigte sich in vielen Bereichen, nicht zuletzt in der Entwicklung des römisch-holländischen Rechts. Eines der wichtigsten Werke in der Bibliothek des römisch-holländischen Rechts war Vinnius¿ Institutionenkommentar. Er wurde darüber hinaus zu einer der am weitesten verbreiteten, und damit einflussreichsten, romanistischen Arbeiten der neueren Privatrechtsgeschichte. Von einem zentralen Teil dieses Institutionenkommentars, dem Schuldrecht, erscheint hier zum ersten Mal eine Übersetzung in die deutsche Sprache.

Den Machtkämpfen zwischen den Patriziern und Plebejern entsprang schließlich die Stärkung Letzterer, denn sie erlangten die tribunizische Gewalt und konnten später gesetzesgleiche Plebiszite erlassen. Recht der XII Tafeln im 3. Dies konnte dazu führen, dass bereits falsches Benutzen von tatbestandlichen Wörtern ein prozessuales Unterliegen nach sich ziehen konnte. Käufer behauptete, eine bestimmte res mancipi gehöre ihm. Vereinzelt wurde das ius Civile im 3. Ab 286, mit der lex Hortensia, standen den von der Volksversammlung beschlossenen leges die vom concilium plebis beschlossenen Plebiszite gegenüber.

Das concilium plebis war eine von den Plebejern geschaffene Volksversammlung, zu der die Patrizier keinen Zugang hatten. Bedeutung des Außenhandels für Rom, der so genannte praetor peregrinus eingeführt. Dieser war für Rechtsstreitigkeiten zwischen zwei Nichtrömern oder zwischen einem Nichtrömer und einem Römer zuständig. Durch das neu entstandene ius gentium konnte kein quiritisches Eigentum erworben werden. Es blieb an römische Bürger gebunden und eine Übertragung war bei res mancipi ausschließlich durch die beiden beschriebenen formalen Akte möglich. Die Prätoren erweiterten die Verfahrensweisen zum Erwerb von quiritischem Eigentum nicht.

Entstehung erfolgreichen Kriegen, der damit verbundenen Eroberung neuer Landflächen sowie der wachsenden Zahl neuer Sklaven. Es wurde schlicht unmöglich, an jedem einzelnen Sklaven die mancipatio zu vollziehen, um formal Eigentum zu erwerben. Die Institution des Besitzes bildete aber lediglich eine Zwischenstufe. In der Spätantike drohten die Lehren der klassischen Jurisprudenz in Vergessenheit zu geraten. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, ließ Kaiser Justinian I.