Anklage und Verteidigung PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Ein Strafverteidiger ist ein dem Beschuldigten in einem Strafverfahren zur Seite stehender rechtlicher Beistand. Der Strafverteidiger ist dem Gericht und der Staatsanwaltschaft gleichgeordnet und insoweit gleichberechtigt. Dies bedeutet insbesondere, dass er nicht an Weisungen durch anklage und Verteidigung PDF Gericht oder die Staatsanwaltschaft gebunden ist.


Författare: Otelo S. de Carvalho.

Carvalho dokumentiert hier die gegen ihn geführte Anklage und seine Verteidigung. Einleitend gibt er noch einmal einen Überblick über die Ereignisse und Entwicklungen der "Nelken-Revolution" von 1975, an der er wesentlich beteiligt war, und zeigt auf, wann und vom wem ihre Errungenschaften wieder zerstört wurden. Am 20. Mai 1987 wurde Carvalho nach dreijähriger Untersuchungshaft von einem Lissaboner Gericht zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde in einem Prozess, der die primitivsten Regeln rechtsstaatlichen Verfahrens außer Kraft setzte, als Umstürzler abgeurteilt.

Umgekehrt kann er natürlich auch keine Weisungen erteilen. Daneben steht freilich die Aufgabe des Vorsitzenden des Gerichts, die Verhandlung zu leiten. Im Rahmen dieser Aufgabe kann der Vorsitzende dem Verteidiger etwa das Wort erteilen oder auch entziehen. Werden Pflichtverteidiger vom Gericht bestellt, schränkt dies die Höchstzahl der Wahlverteidiger nicht ein, da das Gesetz insofern keine Regelung getroffen hat. Es ist daher möglich, dass ein Angeklagter von mehr als drei Verteidigern verteidigt wird.

2 StPO auch zum selbstständigen Pflichtverteidiger für den ersten Rechtszug bestellt werden. Angeklagten hat, sie genügend sachkundig und vertrauenswürdig erscheint und sonst keine Bedenken gegen ihr Auftreten als Verteidiger bestehen. Steuerstrafverfahren vor dem Amtsgericht oder dem Landgericht auch ein Steuerberater als alleiniger Verteidiger auftreten. Zwischenverfahren und in der Hauptverhandlung und in jeder Instanz, hat der Beschuldigte das Recht, einen Verteidiger beizuziehen. 14 d IPbpR gehört dies zu den Grundsätzen eines fairen Verfahrens. Dem Beschuldigten dürfen dabei keine Nachteile für den Fall der Hinzuziehung eines Verteidigers angedroht werden.