Andechser Anfänge PDF

Dieser Artikel beschreibt die Ortschaft Grafrath. Gráfrath ist auch eine der Bezeichnungen für den örtlichen Volksheiligen Rasso. Grafrath andechser Anfänge PDF eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Grafrath.


Författare: Ermengard Hlawitschka-Roth.

Grafrath erstreckt sich auf beiden Seiten der Amper rund zehn Kilometer südwestlich von Fürstenfeldbruck und 30 Kilometer westlich von München. Juli 1972 durch den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Unteralting und Wildenroth. Zu Unteralting gehörten die Weiler Mauern und Grafrath, zu Wildenroth der Ortsteil Höfen. Ihre Anfänge lagen wohl ursprünglich auf der nördlichen Seite der Amper im Bereich der im Jahr 804 in einer Freisinger Traditionsurkunde zum ersten Mal erwähnten Marienkirche zu Höfen, die heute noch die Pfarrkirche von Unteralting ist. Das Dorf Mauern mit der kleinen St.

Georgskapelle liegt etwa zwei Kilometer südöstlich von Unteralting. Es gehörte wie Unteralting zur Herrschaft Seefeld. Hauptsächlicher Grundherr war bis zur Säkularisation das Kloster Fürstenfeld, dem auch die Kapelle direkt unterstand. Wegen der Bekanntheit der Wallfahrtskirche nahm die aus den Dörfern Wildenroth und Unteralting neu gebildete Gemeinde den Namen des vormaligen Weilers an. Von 1880 bis 1939 verkehrte auf der Amper zwischen Stegen am Ammersee und Grafrath eine regelmäßige Dampfschiffverbindung. Ausflügler aus München fuhren mit der Bahn nach Grafrath und gingen etwa 1,5 km vom Bahnhof bis zur Anlegestelle.

Dort bestiegen sie dann das Boot nach Stegen, wo die Möglichkeit bestand, auf die Ammersee-Dampfschiffe umzusteigen. Die Amper bildete im Mittelalter die Grenze zwischen dem Herrschaftsbereich der Andechser südlich des Flusses und dem der Wittelsbacher nördlich des Flusses. Der Ortsteil Höfen mit der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und dem Friedhof von Grafrath liegt auf halber Höhe am nördlichen Hochufer der Amper. In Zusammenhang mit der Christianisierung wurde in Höfen eine gemeinsame Kirche für Alting und Geisering erbaut. Nach Verlegung des Ortes Alting auf die Südseite der Amper, verödete der Ort, übrig blieb allein die Kirche.