Alte Holzbauwerke PDF

Ortenburg ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Passau und staatlich anerkannter Erholungsort. Ortenburg liegt im sogenannten Klosterwinkel sowie im Holzland alte Holzbauwerke PDF der Donau und nördlich der Rott in der typischen Unterbayerischen Hügellandschaft. Großteile der Gemeinde befinden sich im Wolfachtal.


Författare: Klaus Erler.
Das Werk vermittelt Grundkenntnisse zur Beurteilung alter Holzbauwerke und zeigt diverse Sanierungsmöglichkeiten auf. Die dritte Auflage wurde umfassend überarbeitet. So erfolgte u. a. eine inhaltliche Erweiterung des Kapitels "Historische Holzbauwerke", anschaulich dargestellt mit markanten Beispielen aus der Geschichte des Holzbaus und deren Sanierung. Neu ist das Thema "Festigkeit und Verformung von Altholz", das nützlich für die Berechnung von Holzbauwerken ist. Weitere Aktualisierungen: Berechnung von Holznägeln, Tragkrafterhöhung von Balkendecken, Tabellen zur Schnell-Bemessung von Anlaschungen bei geschädigten Balkenköpfen sowie zur Bestimmung des Feuerwiderstandes von Biegebalken. Das Kapitel zu Ausführungsdetails mit der Gegenüberstellung von mangelhaften und richtigen Lösungen ist besonders für Planer und Zimmerleute interessant.

Der Markt Ortenburg liegt 20 km westlich von Passau, 10 km südlich von Vilshofen an der Donau, 12 km nördlich von Bad Griesbach und 20 km nordwestlich von Pocking. Benachbarte Gemeinden sind Haarbach, Beutelsbach, Vilshofen an der Donau, Fürstenzell, Bad Griesbach im Rottal. Der im Wolfachtal liegende Markt Ortenburg kann auf eine etwa 900-jährige Geschichte zurückblicken. Etwa 1120 ließen sich die Grafen von Ortenburg nieder. Zur selben Zeit traten die Edelfreien von Kamm auf.

Diese zogen im Laufe des 13. Die Grafen zählten von jeher zu den angesehensten und mächtigsten Geschlechtern des bayerischen Hochadels, so dass sie an Macht und Besitz mit den Wittelsbachern wetteiferten. Ihre größte Besitzausdehnung hatten sie im 12. Jahrhundert, wo sich ihre Besitzungen vom Brixental bis weit in die Oberpfalz erstreckten.

Jahrhundert erschien die Familie der Tuschl aus Söldenau. Sie stiegen von Ministerialen der Grafen von Hals und Ortenburg bis in den Rang des Ritters auf. Unter der Regentschaft Graf Wolfgangs wurden der Markt und das Stammschloss im Landshuter Erbfolgekrieg im Jahre 1504 geplündert und gebrandschatzt. Ursprünglich hieß das ansässige Grafengeschlecht und der Ort Ortenberg. 1563 führte Graf Joachim, gestützt auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555, in Ortenburg die lutherische Lehre ein. Ortenburg wurde dadurch zu einer Enklave im katholischen Umland. 99 Jahre vor der Einführung in Bayern.

Im Jahr 1805 tauschte Graf Joseph Carl die Reichsgrafschaft Ortenburg gegen das ehemalige Klosteramt Tambach. 1892 wurde in Ortenburg die katholische Kirche von Johann Baptist Schott in neuromanischem Stil erbaut, 1899 wurde die katholische Expositur Ortenburg zur selbständigen Pfarrei erhoben. Ortenburg war ursprünglich eine evangelische Enklave im katholischen Umland. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Königbach eingegliedert. Juli 1972 kam ein Teil der aufgelösten Gemeinde Dorfbach hinzu. Mai 1978 wurden die Gemeinde Wolfachau und Teile der aufgelösten Gemeinde Voglarn eingegliedert.