Als die Amis kamen PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Die Operation Cobra war eine militärische Angriffs-Als die Amis kamen PDF der alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Die Operation Cobra kennzeichnet den Übergang vom material- und infanterielastigen Stellungskrieg hin zum motorisierten Bewegungskrieg in Nordfrankreich. Der erfolgreiche Ausgang ermöglichte den alliierten Streitkräften raumgreifende Operationen, die letztlich zur Bildung des Kessels von Falaise führten.


Författare: Rüdiger Reichert.
• Auftakt zum letzten Akt: Wankende Fronten/Der offene Himmel / Reichsarbeitsdienst und Organisation Todt / Die Partei und das letzte Aufgebot / Die Bevölkerung im letzten Kriegsjahr / Gegen sinnlose Zerstörungen /Versuch einer Heimatverteidigung • Die Front rückt näher: Bombenkrieg und Abwehrchaos / Gauleiter contra Befehlshaber / Kein Separatfriede! • Die dramatischen letzten Tage: Es geht um Münchens Existenz / Elendszug der Entrechteten / Mißglückte ‚Fasanenjagd‘ / Gefürchtete Verteidiger: Die Waffen-SS • Für das Würmtal ist der Krieg zu Ende: Der Tag der Befreiung, Befreiung schwarz-weiß / Die Kriegsgefangenen / Unter Militärregierung / Bevölkerung im Wandel / • Die allgemeine Not: Hunger / Fesseln der Bewegungsfreiheit / Dach überm Kopf / Schule wie? / Gesundheit? / Die DPs • Zu neuen Ufern: Entnazifizierung / Wirtschaftliche Wiederbelebung / Neubeginn ins Ungewisse Im Anhang • Tagebuch des Julius von Reichert • Der Fall Habel • Bericht über die Ernährungslage und andere Probleme • Hitlers ‚Nerobefehl‘ vom 19.3.1945 • Biographien / Abkürzungen / Quellen / Register

Mancherorts wird das Ereignis auch als Durchbruch bei Avranches bezeichnet, wobei der Durchbruch tatsächlich bei Saint-Lô stattfand. Nach der Eroberung von Avranches wurde der Wehrmachtführung lediglich der Umfang der Operation bewusst. Der Plan zur Operation Overlord sah nach einer erfolgreichen Landung einen stetigen Ausbau des Brückenkopfes durch schnell nachgeführte, zusätzliche alliierte Einheiten vor. Städte, Häfen und Landefelder dienten dabei als Eckpunkte für Operationen.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Alliierten war der Aufbau der Truppen im Brückenkopf, der schneller vonstattengehen musste, als die Deutschen ihre eigenen Truppen mobilisieren konnten. Der deutsche Truppenaufbau musste nachhaltig gestört werden. Damit begann ein Wettlauf in der Normandie, der einer der bedeutendsten für den Verlauf des alliierten Feldzuges wurde. Zur Bekämpfung der deutschen Nachschubwege bombardierte die alliierte Luftwaffe das Eisenbahn- und Straßennetzwerk in Nordfrankreich. Auch der Aufbau der alliierten Streitmacht auf dem europäischen Kontinent verlief planmäßig und vor allem schneller als auf der Gegenseite.

Im Juli wurde der Fortschritt allerdings dadurch behindert, dass der Brückenkopf noch nicht deutlich erweitert worden war, oder mit Montgomerys Worten: Es waren noch keine weiteren Claims im Inland abgesteckt worden. Die Schlacht um die Normandie war in meist kleine Schlachten zerfallen, weshalb die alliierten Verbände nur sehr langsam gegen die deutsche Verteidigung vorstießen. Beispielsweise verzeichnete das VIII Corps zwischen dem 2. Juli Verluste von mehr als 10. Die alliierten Verluste waren hoch, und Luftunterstützung wurde dadurch erschwert, dass Alliierte sowie Deutsche sehr nahe beieinander lagen.

Die alliierten Kommandeure konnten ihre erreichten Fortschritte nicht unmittelbar in das Kampfgeschehen einfließen lassen und ein Stellungskrieg schien sich anzubahnen. Damit wurde ein Mangel der alliierten Planung für die Tage nach der Invasion aufgedeckt. Man war so mit den Problemen, die die Invasion selbst mit sich brachte, beschäftigt, dass ein adäquates Konzept zum Ausbau des Brückenkopfes fehlte. Besonders die taktischen Probleme an der Front der 1.