Akzeptanz von Videoüberwachung PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Dozent für Sozialwissenschaften an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abt. Münster, Akzeptanz von Videoüberwachung PDF 8 – 10, 48147 Münster.


Författare: Dominic Kudlacek.

Dominic Kudlacek liefert eine kritische Aufarbeitung der theoretischen und empirischen Literatur zum Thema Akzeptanz von Videoüberwachung in Deutschland. Ferner werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Thema Videoüberwachung vorgestellt und dabei auch die Einstellungen gegenüber Smart CCTV berücksichtigt. Der Autor behandelt das Thema Videoüberwachung nicht aus einer deterministischen Perspektive. Zugleich verweist er darauf, dass die Legitimität von Überwachung niemals nur durch breite öffentliche Akzeptanz hergestellt werden kann.

Polizei, Politik und Wissenschaft Nach einer kurzen Darstellung der Organisation Polizei werden wissenschaftliche Fragestellungen zur Polizei und zum Polizieren skizziert. Es wird über den aktuellen Stand von Polizeiforschung und -wissenschaft mit seinen institutionellen Bedingungen informiert. Auch Fragen der Sicherheit wurden immer wieder behandelt oder es wurde aus verwaltungswissenschaftlicher Perspektive die Rolle und Funktion verschiedener Akteure der Legislative, Exekutive und Judikative diskutiert. Die Polizei war bislang kein Thema. Dies mag verwundern, wenn bedacht wird, dass Polizei und Politik gemeinsame etymologische Wurzeln haben und das griechische Wort polis für die Stadt und im Weiteren für Stadtverwaltung bzw. Auch wissenschaftsgeschichtlich wäre in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, dass die Staatswissenschaft mit ihrem Teilelement der Rechtswissenschaft im 19. Weiterhin gibt zu denken, dass die Polizei mit circa 310 000 Beschäftigten nach dem Bildungswesen den zweitgrößten Fachanteil beim Personal des öffentlichen Dienstes in Deutschland stellt und in der Exekutive eine herausgehobene Position inne hat.

Polizei ist zudem eine besonders öffentliche und stets präsente Form von Staatlichkeit. Und dennoch hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Organisation „keine Konjunktur“ – vielleicht sogar weil die Polizei so alltäglich ist? Das Grundgesetz beschränkt die polizeiliche Kompetenz des Bundes in Art. Die Hauptlast der polizeilichen Aktivität liegt bei den Ländern. Diese sind zuständig für die vielfältigen Aufgaben in den Bereichen der Gefahrenabwehr, der Kriminalitätskontrolle und -prävention sowie für die Verkehrssicherheitsarbeit. Die Behördenorganisation innerhalb der Polizeien ist in keiner Form einheitlich.