Akustische Markenführung PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Anglizismus für die kurze einprägsame Erkennungsmelodie eines Radio- oder Fernsehsenders oder für ein bestimmtes Programm dieses Senders. Die ersten Jingles wurden in den Akustische Markenführung PDF allerdings für Werbezwecke im Rahmen der Radiowerbung von den Radiostationen ausgestrahlt. Zunehmend wurden Jingles auch bei gesponserten Programmen eingesetzt.


Författare: Tim Reuter.

Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,2, SAE Institute Köln, Veranstaltung: Audio Engineering, Sprache: Deutsch, Abstract: Werbung begleitet uns Tag für Tag und hat (außer in gedruckter Form) eine akustische Komponente. Die Tatsache, dass man nicht einfach weghören wie -sehen kann, wird zunehmend in der Werbung in Form von Corporate Sound benutzt, der die Corporate Identity einer Marke ergänzt. Während man bei einem Werbefilm einfach wegsehen kann, kann man jedoch nicht genau so leicht weghören und wird durch den Klang eventuell sogar dazu verleitet, auch die Augen wieder in die gewünschte Richtung zu richten. In der akustischen Markenführung gibt es viele Elemente, die solch einen Effekt erzielen können. Das kürzeste und auch eines der wichtigsten ist das Audiologo. An manche Markenmelodien kann man sich sehr gut und auch lange Zeit, nachdem man sie gehört hat, noch gut erinnern, andere hat man sofort nach dem Hören wieder vergessen.
In dieser Arbeit wird erklärt, was akustische Markenführung ist und wie sich seine einzelnen Elemente voneinander unterscheiden. Es werden physische und musikpsychologische Grundlagen geklärt und im weiteren wird darauf eingegangen, wie diese Phänomene genutzt werden können und an Hand von Beispielen gezeigt, wie sie genutzt werden. Aufbau, Wirkung und Absicht von Audiologos werden analysiert.

Werbespot für Caswell’s National Crest Coffee eingesetzt. November 1947, als die Station gerade zwei Tage auf Sendung war, und hatte einen großen Anteil an der Wiedererkennbarkeit des Senders. Vielen Quellen zufolge gilt Elly Heuss-Knapp, Gattin des ersten Bundespräsidenten der BRD, als die eigentliche Erfinderin. Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Zuhörers war ein konsistentes Image einer Radiostation in den USA wegen der großen Zahl von Radiostationen von Bedeutung. Bereits 1940 gab es 705 kommerzielle Radiostationen in den USA. Wurden bisher die weitaus meisten Jingles eigenproduziert, so begann William B. Meek in Dallas ab 1951 mit der Jingle-Produktionsfirma PAMS, die für Radiosender die Jingles herstellte.

Sie bot später Jingle-Pakete für unterschiedliche Zwecke an, bei denen der Stationsname jeweils in die vorproduzierten Jingles durch Overdubbing hinzugefügt wurde. Die Jingle wurde für die meisten Radioverantwortlichen ein weitaus bedeutsameres Handelsinstrument als ihre Funktion als Trennungsspot für die Werbeblöcke. Roll zu einer aufsteigenden Industrie werden lassen und die Radiostationen mit Jingles vollgestopft. Einer der weltweit berühmtesten Jingles war das von der BBC während des Zweiten Weltkrieges verwendete Anfangsmotiv aus dem ersten Satz der 5. Seit Gründung der ersten privaten Radiosender im Januar 1984 sind auch Jingles in Deutschland verbreitet bekannt geworden.

Grundidee eines Jingles ist sein Erinnerungs- und Wiedererkennungswert beim Hörer. Ein musikalischer Hinweis ist erinnerungsfähiger als ein gesprochener. Jingles müssen so simpel komponiert und produziert sein wie Kinderlieder. Sie sollten eine Hookline enthalten, die den Wiedererkennungswert steigert. Im Hörfunk wird mit folgenden Fachbegriffen zwischen unterschiedlichen Arten von Jingles unterschieden.

Backtimer: Instrumentalaufnahme, welche die Lücke zwischen einem Musiktitel und einem zeitlich fixierten Element, z. Eröffnung einer Sendung oder Rubrik, z. Promo: Jingle zur sendereigenen Werbung, der z. Showopener: eröffnet eine Sendung zur vollen Stunde bzw. Jeder Werbespot der LBS wird am Ende von einer Animation und der charakteristischen Klangfolge von drei Tönen begleitet.

Jede Werbesendung, die einen Prozessor der Firma Intel erwähnt, wird von einer charakteristischen Klangfolge mit fünf Tönen begleitet. Entwicklung, Anwendung, Wirkung akustischer Identitäten in Werbung, Medien und Gesellschaft. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01772-9. Straka, Martin: Audio-Branding im aktuellen Kontext der Marken-Kommunikation, Hamburg, 2007 ISBN 978-3-8366-5274-2. Musik als Markenzeichen von Unternehmen, ISBN 978-3-86550-084-7. Roth, Simone: Akustische Reize als Instrument der Markenkommunikation, Gabler Verlag, Wiesbaden 2005, Dissertation Universität Gießen, ISBN 978-3-8244-8332-7.